Neues Präventionsgesetz: Gesundheitsförderung in Betrieben auch mit „Yoga oder Qigong“

awaicheung.de_FotoSportkurse in der Mittagspause, Maßnahmen gegen Stress – das geplante Präventionsgesetz der Bundesregierung soll die Arbeitsbedingungen verbessern und die Gesundheit in den Betrieben fördern. Krankheiten vorbeugen wird wichtiger.
Am 20. März fand nun die Erste Lesung im Deutschen Bundestag statt.

Die Deutschen seien „ein Volk der Sitzenbleiber“, meint Clemens Muth, DKV-Vorstand. Kein Wunder. Viele Berufstätige sitzen zu viel, betätigen sich kaum sportlich und arbeiten oftmals unter enormen Stress. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt daher Erwachsenen, pro Woche mindestens 150 Minuten moderate oder 75 Minuten intensive körperliche Arbeit auszuüben. Aber bei Vollzeit-Berufstätigen kommt dies oft zu kurz.

Betriebliche Gesundheitsförderung ist zudem für kleine und mittelständische Unternehmen ein Kostenfaktor. Das neue Präventionsgesetz soll – so die Absicht der Bundesregierung – hier Abhilfe schaffen. Im Bundestag begannen am vergangenen Freitag die parlamentarischen Beratungen. Zum 1. Januar 2016 soll das neue Präventionsgesetz dann in Kraft treten.

Dr. Edgar Franke, SPD-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit, wies in seiner Rede auf die besondere Bedeutung von Gesundheitssportarten wie Qigong hin.

„Prävention muss mehr sein, dass wir gesunde und fitte Menschen zusätzliche Gymnastik, Yoga- oder Qigongkurse – was auch immer – anbieten. Wir müssen diejenigen Menschen erreichen, die aufgrund ihrer Lebensumstände eben Gesundheit und Vorsorge nicht in den Mittelpunkt stellen„, so Franke (20:00 Tagesschau vom 20. März: http://www.ardmediathek.de/tv/Tagesschau/tagesschau-20-00-Uhr/Das-Erste/Video?documentId=27189348&bcastId=4326/ gesamte Rede unter http://www.edgarfranke.de/Reden.77.0.html).

Nach dem im Dezember beschlossenen Gesetzesentwurf sollen Krankenkassen mindestens zwei Euro jährlich für jeden Versicherten ausgeben, um Betriebe bei der Gesundheitsförderung und Prävention zu unterstützen. Ab 2016 erhöht sich der Betrag um mindestens sieben Euro jährlich pro Versicherten. Neu ist, dass, neben den gesetzlichen Krankenkassen, auch die Pflege-, Renten- und Unfallversicherung Verantwortung für Gesundheitsförderung und Prävention tragen sollen.

„Ziel ist, Krankheiten zu vermeiden, bevor sie überhaupt entstehen. Deshalb müssen wir die Umgebung, in der wir leben, lernen und arbeiten, so gestalten, dass sie die Gesundheit unterstützt – in der Kita, der Schule, am Arbeitsplatz und im Pflegeheim. Mit dem Präventionsgesetz gehen wir jetzt einen wichtigen Schritt hin zu mehr Gesundheitsförderung“, erklärt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, CDU.

Für die SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas hat die Gesundheitsvorsorge auch angesichts des demografischen Wandels einen zentralen Stellenwert: „In unserer alternden Gesellschaft sind Gesundheitsförderung und Prävention wichtiger denn je. Wir müssen Krankheiten vermeiden, bevor sie entstehen.“

Betriebliche Gesundheitsförderung ist demnach ein wichtiger Baustein des Gesundheitssystems, um Berufstätige vor körperlichen Belastungen und Stress zu schützen und auch Krankenstände langfristig zu reduzieren. Welchen Beitrag Qigong im Rahmen der Gesundheitsförderung leisten kann, lesen Sie auch auf diesem Blog: Qigong gegen Stress / Qigong

Weitere Links zum Präventionsgesetz der Bundesregierung:

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2015/03/2015-03-20-praeventionsgesetz-bundestag-erste-lesung.html

http://www.bmg.bund.de/presse/pressemitteilungen/2015-01/praeventionsgesetz.html

Was ist Qi?

In der chinesischen Medizin und Philosophie bezeichnet Qi die universale Urkraft, die in jeder Naturerscheinung vorhanden ist und Wandlungsprozesse, Wachstum, und Erneuerung bewirkt. Qi befindet sich in der Atemluft, in den Nahrungsmitteln, in der belebten und unbelebten Natur. Schlechtes Qi äußert sich auch in negativen Emotionen wie Ärger und Wut.

Qi

Qi bedeutet Luft, Dampf, Atem, Wind, aber auch Aura, Kraft oder Energie.

Die vitale Lebensenergie wird benötigt, um Muskelbewegungen auszuführen, die Körperwärme zu regulieren und die inneren Organe zu erhalten. Qi ermöglicht außerdem, dass wir denken und atmen können. Über Qi, das wir von außen aufnehmen, sind wir mit dem gesamten Kosmos verbunden.

Qi durchströmt den menschlichen Körper auf definierten Leitbahnen, den sogenannten Meridianen. Diese Energiekanäle durchziehen den gesamten menschlichen Körper und stellen eine Verbindung zu den inneren Organen her. Auf den Meridianen befinden sich Energietore, die als Akupunkturpunkte bezeichnet werden. Je nach Bedarf können ausgewählte Akupunkturpunkte stimuliert werden, um Einfluss auf die einzelnen Organe auszuüben und Heilprozesse zu fördern.

Qigong gegen Stress

Qigong verleiht Energie

Schon wieder ausgepowert und erschöpft? Wenn berufliche Herausforderungen zum Stressfaktor Nr. 1 werden, rücken persönliche Bedürfnisse schnell in den Hintergrund. Statt des angestrebten Erfolgs stehen Leistungsabfall, Konzentrationslücken und Demotivation auf der Tagesordnung. Körper und Geist geraten dabei aus dem Gleichgewicht. Qigong hilft, wieder Ausgeglichenheit und Fitness zu erlangen.

Schon die Philosophen des alten China betonten, dass die Zeit ein teures Gut sei, mit dem man sorgfältig umzugehen habe.

„Der Pfeil ist schnell, aber er fliegt nur zwei Meilen weit, weil er aufhört. Der Schritt des Menschen ist langsam, aber er kommt hundert Tagesreisen weit, weil er nicht aufhört.“ (Quelle: Frühling und Herbst des Lü Bu We, Buch XXIV, 5. Kap. Erweiterung der Ziele)

Es liegt  in der Entscheidung jedes Einzelnen, ob man sehr schnell und unter Zeitdruck agiert oder ob man sorgfältig und bewusst handelt und damit langfristig seine Ziele erreicht. Die eigenen Grenzen erkennen und Entschleunigung in den Lebensalltag bringen – dies sind wichtige Voraussetzungen, um Harmonie und eine bessere Lebensqualität wiederherzustellen.

Qigong für Harmonie und Energie

Qigong verleiht Energie

Qigong verleiht Energie

Qigong, eine chinesische Methode heilgymnastischer Übungen, trägt dazu bei, sich körperlich zu entspannen und durch regelmäßige Anwendung einfach nachvollziehbarer Übungsformen mentale Ausgeglichenheit zu erlangen. Denn die ruhig und fließend ausgeführten Bewegungen des Körpers sorgen auch für Ruhe und Klarheit des Denkens.

Die Jahrtausende alte, chinesische Bewegungsmeditation Qigong ist ein Zusammenspiel aus Bewegungsabläufen, bewusster Atmung und Vorstellungsvermögen. Als wichtige Säule der Traditionellen Chinesischen Medizin dienen die Übungen des Qigong der Gesunderhaltung und der Stärkung von Lebensenergien. Die geschmeidigen Bewegungen bringen Körper, Seele und Geist wieder in Einklang und wirken vitalisierend und entspannend zugleich.

Wer es versteht, regelmäßigen Ausgleich zu finden zwischen Lärm und Stille, Bewegung und Ruhe, Anspannung und Entspannung, der schafft die Grundlage für ein langes, gesundes Leben in Balance. Mehr unter: www.awaicheung.de