„Best of Hong Kong Film“ in Berlin vom 17.-31. August

Babylon Berlin Best of Hong Kong FilmHongkongs Filmindustrie bietet mehr als Martial-Arts-Blockbuster: Das Spektrum chinesischer Kinokunst reicht von Arthouse bis Action. Vom 17.-31. August zeigt nun das Kino Babylon in Berlin knapp 40 Hongkong-Filme aus fünf Jahrzehnten – ein Festival unter dem Motto „Best of Hong Kong Film“.

Sie waren und sind die Helden der Kinoleinwand: Kungfu-Legende Bruce Lee, der Schauspieler, Philosoph und Filmproduzent war,  Jackie Chan, der auf Kantonesisch Sing Lung genannt wird und seit 1994 auch in zahlreichen westlichen Produktionen mitgewirkt hat wie Rumble in the Bronx, Shanghai Noon. Ich selbst bin Fan von ihm, Andy Lau, Chow-Yun-Fat und Sammo Hung und habe natürlich so manchen Martial-Arts-Film gesehen, die ersten mit Bruce Lee.

Das Babylon hat für sein Festival eine bunte Mischung an Action-, Romantik- und Arthouse-Filmen ausgewählt. Cineasten können zwei Wochen lang Produktionen mit asiatischem Flair im Original sehen. Dabei stehen sowohl echte Klassiker als auch neuere Produktionen auf dem Spielplan wie zum Beispiel Drunken Master (1978) und Police Story (1985) mit Jackie Chan, Die Todeskralle schlägt wieder zu (1972) mit Bruce Lee oder The Grandmaster (2013)  und In the mood of love (2000) von Star-Regisseur Wong-Kar-Wai. Alle Filme werden mit – teils englischen – Untertiteln gezeigt. Das Festival im Babylon in Berlin-Mitte verspricht also Kinospaß sowohl für Nostalgiker als auch für Neuentdecker alter und moderner Hongkong-Filme.

Das vollständige Kinoprogramm des Babylon findet ihr unter: http://www.babylonberlin.de/hongkongfilm.htm#FILMLISTE_ALPHABETISCH

Kulturtipps: Ausstellungen zu China in Berlin

China in Berlin:  Außer den niedlichen Pandabären im Zoo und den chinesischen Gärten auf der Internationalen Gartenausstellung hat Berlin in diesem Sommer noch andere kulturelle Highlights zu bieten. Berliner Museen und Institutionen zeigen derzeit und in den kommenden Monaten viele interessante Ausstellungen rund um das Reich der Mitte. Eine gute Alternative, wenn es in der Stadt wieder wie aus Kübeln regnet. Hier eine Übersicht:

Ausstellungen zu China in Berlin

  • bis 27. Juli 2017
    Konfuzius Institut Berlin

    „Carl Arendt (1838-1902) und die Entwicklung der Chinawissenschaft“
    Die Ausstellung präsentiert Leben und Wirken Carl Arendts, des ersten Professors für Chinesisch am Seminar für Orientalische Sprachen an der Berliner Universität. Arendt spielte eine entscheidende  Rolle in der deutschen Kolonialpolitik in China und im Prozess der Professionalisierung der Sinologie. Beispielhaft wird die Verflechtung von Kolonial- und Wissensgeschichte aufgezeigt.
    Wo: Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin
    Galerieraum 117/118
    Goßlerstraße 2-4, 14195 Berlin
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  • 6. Juli bis 3. Dezember 2017
    Neues Museum
    Sonderausstellung „China und Ägypten. Wiegen der Welt“

    Eine Sonderausstellung des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Shanghai Museum. Erstmals werden im Neuen Museum altägyptische und altchinesi-sche Exponate gemeinsam präsentiert.
    Wo: Neues Museum, Bodestraße, 10178 Berlin
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  • 13. Juli bis 30. August 2017
    Chinesisches Kulturzentrum Berlin
    Ausstellung „Das schöne Grasland, meine Heimat – Graphikkunst aus Horqin (Innere Mongolei)“
    Wo: Klingelhöferstraße 21, 10785 Berlin
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  • 22. Juli bis 31. August 2017
    Aedes Architekturforum
    Ausstellung „Jetzt und Hier – Chengdu – Liu Jiakun: Ausgewählte Arbeiten“

    Mit einem Fokus auf die soziale Realität und unter Berücksichtigung des lokalen Kontexts und Handwerks überträgt das Werk Liu Jiakuns in einzigartiger Weise traditionelle chinesische Haltung in eine zeitgemäße Architektursprache.Wo: Aedes Architekturforum
    Wo: Aedes Architekturforum, Christinenstr. 18–19, 10119 Berlin
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  • 29. September2017 bis 07. Januar 2018
    Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin
    „Wechselblicke. Zwischen China und Europa 1669-1907“
    China und Europa verbindet eine lange Tradition des wechselseitigen Kulturaustauschs. Besonders intensiv war dieser Austausch während der Qing-Dynastie (1644-1911), die als eine der kulturellen und politischen Hochphasen der chinesischen Geschichte gilt. Den Facettenreichtum dieser gegenseitigen Faszination veranschaulicht die Ausstellung anhand von Exponaten aus dem Zeitraum von 1669 bis 1907.
    Wo: Kunstbibliothek, Mattäikirchplatz 6, 10785 Berlin
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  • bis 03. November 2017
    TU Berlin
    CCTV – China von oben: Frank Palmer fotografiert Wanderarbeiter beim Stahlbau in China
    Das Center for Cultural Studies on Science and Technology in China (CC) der TU Berlin präsentiert die Ausstellung „CCTV – China von oben“ des deutschen Fotografen Frank P. Palmer, der seit über 20 Jahren in China lebt. Über einen Zeitraum von ca. fünf Jahren hat er chinesische Wanderarbeiter beim Bau des China Central Television Headquarters (CCTV) in Peking aus unmittelbarer Nähe dokumentiert.
    Wo: TU Berlin, Center for Cultural Studies on Science and Technology in China (China Center), Marchstr. 23, 10587 Berlin, Raum MAR 2.032-2.035
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  • ab dem 23. November 2017
    Konfuzius Institut Berlin
    Ausstellung „Der Traum vom Glück“
    Überall auf der Welt träumen die Menschen vom Glück. Die Ausstellung fragt nach dem Ursprung der Glückssymbolik in China und erläutert ihre Bedeutung an zahlreichen Beispielen und Objekten. Untersucht werden z.B. die Farbe Rot, chinesische Glückszahlen, der Herkunft der Glückskekse und der Gleichklang von chinesischen Wörtern und Begriffen.
    Ausstellung
    Wo: Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin, Galerieraum 117/118,
    Goßlerstraße 2-4, 14195 Berlin
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Für aktuelle Änderungen bitte die Webseite der jeweiligen Veranstalter besuchen.

Impressionen von der IGA 2017 in Berlin: Dule Yuan, Seilbahn und Rosengarten

Dule Yuan, IGA 2017Ein Bambushain, Metalljurte und Wasser, das über einen Steinweg gemächlich dahinfließt: Der chinesische „Dule Yuan“, der Garten des abgeschiedenen Vergnügens, ist eine moderne „Gartenlandschaft“, die etwas versteckt auf dem weitläufigen Geländer der IGA, der Internationalen Gartenausstellung in Berlin-Marzahn liegt. Ich habe mir den neuen Garten angesehen und dabei noch andere Highlights der IGA entdeckt.

IGA 2017 FahnenWie komme ich auf dem schnellsten Weg zur IGA? Vom Alexanderplatz geht es mit der U5 Richtung Hönow zur U-Bahnstation Kienberg (Gärten der Welt). Die Fahrt dauert eine halbe Stunde. Dann ist es  nur noch ein Katzensprung bis zum Haupteingang der IGA, von dem man schon die Gondeln der Seilbahn sehen kann. Das im U-Bahntautomaten gekaufte Ticket muss man übrigens nochmals an den Kassen umtauschen, um die „richtige“ Eintrittskarte mit dem Einlass-QR-Code zu erhalten.

Wir stellen uns in die Warteschlange zur Seilbahn. Trotz der Menschenmenge geht es aber unverhofft schnell. In jeder Gondel haben acht Personen Platz und die Einweiser bemühen sich um eine fixe Abfertigung.

Seilbahn IGA 2017 Berlin Die Fahrt über den Kienberg ist schon beeindruckend. Es gibt zwar keine Blumen zu sehen, aber viel Grün. Der morgendliche starke Wind lässt die Gondel etwas schaukeln und für einen kurzen Augenblick bleibt sie sogar in luftiger Höhe stehen. Trotz Höhenangst überstehe ich die Fahrt unbeschadet. Der Ausblick lohnt sich.

 

 

Wolkenburg iGA 2017Doch dann geht es weiter zur nächsten Haltestation: der Wolkenhain, ein Aussichtsturm in Wolkenform. Fahrstuhl oder Treppe? Wir entscheiden uns für die Treppe, die hinauf zur Aussichtsplattform führt.

Aussicht zum Alexanderplatz von der Wolkenburg, IGA 2017Leider fehlen hier Schilder, die die Umgebung erläutern. Außerdem ist es sehr windig. Der erste Programmpunkt ist geschafft und wir verlassen die Wolkenburg.

Allmählich kommen auch immer mehr Besucher auf die IGA. Trotz der Menschenmassen gibt es aber immernoch viele Wege und Plätze, wo man ungestört die Nautur betrachten kann, da das Gelände sehr weitläufig ist.

Neu ist das englische Cottage mit einer großen Terrasse, Wandelgang und den typischen Rosen. Endlich Zeit für eine Teepause. Wer etwas Geduld und genügend Kleingeld mitbringt, der wird mit köstlichen Spezialitäten der britischen Insel belohnt.English Cottage Gärten der Welt

Wir entscheiden uns für die süße Variante der „Etagère“ mit Brownies, Flapjack (Müsliriegel), Shortbread (Mürbeteigkekse) und Scones mit Erdbeermarmelade und Clotted Cream (Streichrahm). Letztere kenne ich ohne Rosinen, aber das warme Gebäck war sehr lecker, genau wie all die anderen Süßspeisen. Für 9,90 Euro reicht die 1-Personen-Platte aber auch für zwei Personen.

Außer dem chinesischen Garten, wo man auch Teetrinken kann, gibt es auf dem Erweiterungsgelände den zweiten chinesischen Garten, den Dule Yuan, welchen man über einen Bambushain erreicht (ich hatte bereits darüber berichtet). Durch einen Spiegel wird die metallische „Bambushütte“ auf der gegenüberliegenden Seite verdoppelt. Über einen steinernen Weg fließt gemächlich das Wasser. Auffällig ist: Dieser Garten lässt die Besucher zur Ruhe kommen und in Stille verweilen.

Dule YuanDule Yuan

Ein weiteres Highlight ist unbestritten der Rosengarten, aber auch die kleinen Teiche und Wasserbecken, in denen sich Frösche tummeln und Seerosen blühen, haben ihren besonderen Reiz.

SeerosenteichSeerosen IGA 2017Fazit: Auch Berliner, die bereits die Gärten der Welt kennen, können noch das eine oder andere Neue entdecken.  Ein Besuch der Gärten ist immer eine Reise wert. Außerdem gibt es ein vielfältiges Begleitprogramm mit „Qigong für Jedermann“, Konzerten, Beratungen für Gartenfreunde, wechselnden Ausstellungen in der Blumenhalle und einem Umweltbildungsprogramm für Groß  und Klein.

Die IGA ist geöffnet vom 13. April bis 15. Oktober 2017.
https://iga-berlin-2017.de

 

Chinesischer Garten „Dule Yuan“ auf der IGA Berlin 2017

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Dule Yuan, Foto: Lichtschwärmer

Vom 13. April bis 15. Oktober 2017 zeigt die Internationale Gartenausstellung Berlin (IGA) ein besonderes chinesisches Kleinod: der Dule Yuan, der „Garten des abgeschiedenen Vergnügens“.

Die Berliner haben bereits einen traditionellen chinesischen Garten in den „Gärten der Welt“ in Marzahn. Nun erhält dieser beeindruckende Konkurrenz: Auf der Erweiterungsfläche, dem neuen Gelände der Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017, ist eine moderne Interpretation eines chinesischen Gartens mit futuristischer Bambushütte entstanden, genannt Dule Yuan. Entworfen hat ihn Zhu Yufan, Professor für Landschaftsarchitektur an der Tsinghua-Universität Peking, der sich von einem alten Gemälde eines Dule Yuan inspirieren ließ.

„Der Dule Yuan nimmt in der chinesischen Gartenbaugeschichte einen herausragenden Platz ein“, erklärt Zhu. „Sein Schöpfer Sima Guang, ein beliebter Politiker, Historiker und Gelehrter der Song-Dynastie, beschrieb im 11. Jahrhundert in einem Aufsatz die Struktur und die landschaftlichen Höhepunkte des von ihm gestalteten Dule Yuan und ging darauf ein, wie dieser chinesischen Gelehrten zu einer unabhängigen und introspektiven Denkweise, zu einem idiosynkratischen Lebensstil verhelfen könne.“

Zhus Gartenkonzept verbindet traditionelle Elemente mit zeitgenössischen Materialien und geometrischen Formen. Angelegt ist der Garten im Sonderbereich Internationale Gartenkabinette der IGA. Weitere Themengärten sind von Architekten aus Australien, Brasilien, Chile, Deutschland und Thailand gestaltet worden.

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Wolkenhain der IGA, Foto: Dominik Butzmann

Die IGA lädt Gartenkunstliebhaber, Fachpublikum und Familien ein, sich über grüne Lebenskultur und aktuelle Trends der Landschaftsgestaltung in anderen Ländern zu informieren und Gartenkunst hautnah zu erleben. Sinnlich, spielerisch oder aus verschiedenen Perspektiven – beispielsweise von oben aus dem Wolkenhain oder aus der Seilbahn.

IGA-Seilbahn, Foto: Dominik Butzmann

 

Die IGA ist am Eröffnungstag ab 13 Uhr und dann täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet, der Besuch des Parks ist laut Veranstalter bis Einbruch der Dunkelheit möglich. Reguläre Tagestickets kosten 20 Euro. Zusätzlich werden Ermäßigungen und Dauerkarten angeboten. Tickets können an der Tageskasse und online erworben werden.

Mehr Besucherinfos gibt es auf der Webseite: https://iga-berlin-2017.de/service/besucherinformationen oder bei Twitter unter den Hashtags: #IGA2017, #blumIGA

 

 

29. April 2017: Business Qigong Day in Berlin mit Awai Cheung

Awai CheungVerspannt, müde und gestresst? Man kann die Umstände nicht ändern, aber sich selbst! Mehr Körperbewusstsein, Achtsamkeit und eine positive Einstellung helfen, sich besser und entspannter zu fühlen und den Tag energiereicher zu bewältigen. „Business Qigong“ ist eine effektive Methode, die asiatische Tradition und Moderne verbindet. Am Business Qigong Day erfahren Sie dazu mehr.

Awai Cheung veranstaltet gemeinsam mit dem Executive Coach Ralf Barsch den Business Qigong Day am Samstag, 29. April 2017 in Berlin. Einen Tag lang dreht sich alles um effektives Gesundheitsmanagement für Alltag und Beruf mit Qigong. Sie lernen die wichtigsten Qigong-Übungen kennen sowie Tipps zur Motivation und für mehr Gelassenheit am Arbeitsplatz. Der Workshop richtet sich an Ärzte, Mitarbeiter aus dem Gesundheitsbereich, Trainer, Firmenmitarbeiter und Führungskräfte. Die Teilnahmegebühr beträgt 399 Euro inkl. MwSt. und Zertifikat. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Wer sich gesund halten und am Business Qigong Day teilnehmen will, kann sich anmelden unter info@awaicheung.de oder direkt über das Formular auf der Webseite:  http://awaicheung.de/business-qigong-day-ls/

Asienflair auf der Grünen Woche vom 20. bis 29. Januar 2017

20170120_160802.jpgDie Internationale Grüne Woche Berlin (IGW) ist eröffnet und lädt Besucher und Feinschmecker vom 20. bis 29. Januar 2017 wieder zu einer kulinarischen Rundreise in die Messehallen unter dem Funkturm ein.

Am ersten Messetag habe ich mir einen ersten kurzen Überblick verschafft und war begeistert von der Vielfalt der internationalen Angebote. Selbstverständlich war die erste Station meines Kurztripps der China-Stand in Halle 6.2. Spezialitäten aus China wie Tee, Gojibeeren, chinesisches Gebäck, getrocknete Pflaumen, Gewürze und Süßigkeiten werden hier feilgeboten.

20170120_154845.jpgAm Dim-Sum-Stand kurzer Halt. Hier gibt es verschiedene gedämpfte kleine Speisen zur Auswahl. Die Entscheidung fiel auf einen Baozi mit vegetarischer Füllung.20170120_155606.jpg
20170120_155738.jpgDann ging es weiter zum thailändischen Stand, der mit Schnitzkunst der besonderen Art aufwartete: Aus Kürbissen, Melonen oder Möhren zaubern eifrige Schnitzer filigrane Blumen oder Vögel.20170120_161032.jpg

20170120_161535.jpg20170120_161546.jpg20170120_161550.jpgBeim thailändischen Reisministerium gibt es Kostproben von knusprigen Kürbischips sowie rosafarbenem, sehr süßen Roselle Juice (Hibiskussaft) und blauem Butterfly Pea Juice, der aus einer blauen Blüte kreirt wird, die in Thailand wächst. Das Getränk schmeckt wie gekochter Reis.

20170120_162013.jpg20170120_162400.jpgWer außergewöhnliche Lebensmittel schätzt, wird mit Sicherheit auf der Grünen Woche fündig. Die Aussteller, so habe ich den Eindruck, locken auch wieder mit mehr Kostproben. Empfehlenswert sind beispielsweise Salami mit Käse aus Estland, Steinpilzwurst aus Frankreich, bulgarischer Himbeerwein, iranische Datteln oder südnorwegisches, dünnes Knäckebrot mit Dillpesto ( sehr lecker und live zubereitet von einer sympathischen, älteren Südnorwegerin in Tracht).

Die IGW findet zum 82. Mal statt. Laut Veranstalter präsentieren über 1500 Aussteller mehr als 100.000 Produkte aus aller Welt. Die reguläre Tageskarte kostet 14 Euro. Ermäßigungen gelten für Familien, Schüler, Studenten und ab 14 Uhr wochentags.
Mehr Infos auf: http://www.gruenewoche.de

Fundstück: Chinesische Flagge an der Olympischen Brücke in Berlin

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Während eines Spaziergangs habe ich heute ein besonderes Fundstück im Sonnenlicht entdeckt: Die chinesische Flagge an der Olympischen Brücke in Berlin – durch das Lichtspiel ist sie quasi doppelt (aber seitenverkehrt) zu sehen. Sie wirft nicht nur sprichwörtlich ihre Schatten voraus.

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Die Olympische Brücke in Berlin-Charlottenburg zeigt natürlich nicht nur die chinesische Flagge, sondern auch die Olympische Flagge und weitere Flaggen derjenigen Länder, die an den Olympischen Spielen 1936 beteiligt waren. Die China-Flagge ist auf der Südseite zu sehen.

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Die heutige Brücke ist ein Neubau aus den 1980er Jahren mit künstlerischer Ausgestaltung des Geländers von Bildhauer Helmut Wolff. Durch seine Gestaltung erhält der Betrachter, der durch die Spalten, Sterne, Kreise und Figuren der verschiedenen Fahnen schaut, interessante Ein- und Ausblicke.

 

Jahr der Ziege 2015: Chinesisches Neujahrsfest in den Potsdamer Platz Arkaden

wpid-imag1031.jpgVom 25. bis 28. Februar wird das chinesische Neujahr in den Potsdamer Platz Arkaden gefeiert. Veranstalter ist das Chinesische Kulturzentrum Berlin und die Potsdamer Platz Arkaden. Ich war bei der Eröffnung am Mittwoch dabei. Ein Spektakel, das sowohl Chinesen, Berliner und Touristen gleichermaßen begeisterte.

In den Potsdamer Platz Arkaden in Berlin wird das chinesische Neujahr nun bereits im sechsten Jahr kulturell zelebriert. An verschiedenen Ständen chinesisches Kunsthandwerk gezeigt: Keramik, Drucke, Scherenschnitte, Schattenspiel- und Knetfiguren, Taschen und vieles mehr. In einer Vitrine sind passend zum diesjährigen chinesischen Neujahr Ziegen und Schafe aus Porzellan ausgestellt. Das vielfältige Programm zum „Jahr der Ziege“ lockte bereits am ersten Tag viele Schaulustige an.

Auf einer großen Bühne präsentierten Künstlergruppen eine farbenprächtige Show mit mongolischer Volksmusik, Lilientänzerinnen, Fächertanz, Kampfsporteinlagen mit und ohne Schwert und dem traditionellem chinesischen Löwentanz. Am Abend begrüßte der Gesandte der chinesischen Botschaft das Publikum und wünschte allen auf Deutsch ein gutes neues Jahr. Anschließend wurden – wie es chinesischer Brauch ist – den Löwen die Augen per Pinsel mit roter Farbe angemalt (Link Video). Moderator Karsten Speck führte durch das Programm und sang ausgerechnet „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens, um eine Pause etwas ungeschickt zu überbrücken. Nun ja.

Abschluss und Höhepunkt war schließlich die spektakuläre Lasershow ( Link Video) und das musikalisch wunderschön untermalte Feuerwerk  am Potsdamer Platz (Link Video). Noch bis zum 28. Februar können sich alle China-Interessierten von 14 bis 19 Uhr über chinesische Kultur informieren und sich von akrobatischen Shows begeistern lassen. Ein sehr gelungener Auftakt für ein Happy Chinese New Year!

 

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