Asienflair auf der Grünen Woche vom 20. bis 29. Januar 2017

20170120_160802.jpgDie Internationale Grüne Woche Berlin (IGW) ist eröffnet und lädt Besucher und Feinschmecker vom 20. bis 29. Januar 2017 wieder zu einer kulinarischen Rundreise in die Messehallen unter dem Funkturm ein.

Am ersten Messetag habe ich mir einen ersten kurzen Überblick verschafft und war begeistert von der Vielfalt der internationalen Angebote. Selbstverständlich war die erste Station meines Kurztripps der China-Stand in Halle 6.2. Spezialitäten aus China wie Tee, Gojibeeren, chinesisches Gebäck, getrocknete Pflaumen, Gewürze und Süßigkeiten werden hier feilgeboten.

20170120_154845.jpgAm Dim-Sum-Stand kurzer Halt. Hier gibt es verschiedene gedämpfte kleine Speisen zur Auswahl. Die Entscheidung fiel auf einen Baozi mit vegetarischer Füllung.20170120_155606.jpg
20170120_155738.jpgDann ging es weiter zum thailändischen Stand, der mit Schnitzkunst der besonderen Art aufwartete: Aus Kürbissen, Melonen oder Möhren zaubern eifrige Schnitzer filigrane Blumen oder Vögel.20170120_161032.jpg

20170120_161535.jpg20170120_161546.jpg20170120_161550.jpgBeim thailändischen Reisministerium gibt es Kostproben von knusprigen Kürbischips sowie rosafarbenem, sehr süßen Roselle Juice (Hibiskussaft) und blauem Butterfly Pea Juice, der aus einer blauen Blüte kreirt wird, die in Thailand wächst. Das Getränk schmeckt wie gekochter Reis.

20170120_162013.jpg20170120_162400.jpgWer außergewöhnliche Lebensmittel schätzt, wird mit Sicherheit auf der Grünen Woche fündig. Die Aussteller, so habe ich den Eindruck, locken auch wieder mit mehr Kostproben. Empfehlenswert sind beispielsweise Salami mit Käse aus Estland, Steinpilzwurst aus Frankreich, bulgarischer Himbeerwein, iranische Datteln oder südnorwegisches, dünnes Knäckebrot mit Dillpesto ( sehr lecker und live zubereitet von einer sympathischen, älteren Südnorwegerin in Tracht).

Die IGW findet zum 82. Mal statt. Laut Veranstalter präsentieren über 1500 Aussteller mehr als 100.000 Produkte aus aller Welt. Die reguläre Tageskarte kostet 14 Euro. Ermäßigungen gelten für Familien, Schüler, Studenten und ab 14 Uhr wochentags.
Mehr Infos auf: http://www.gruenewoche.de

Neu: China-Restaurant New Garden am Kaiserdamm 89

BBuddha New Garden RestaurantNew Gardenerlin hat eine neue Adresse für chinesische Spezialitäten: Kürzlich eröffnete das China-Restaurant New Garden am Kaiserdamm 89 in Berlin-Charlottenburg. Ich habe es diese Woche ausprobiert und war positiv überrascht.

Die Speisenkarte bietet einen Rundumschlag von Speisen aus Kanton und Sichuan. Die Auswahl ist groß und umfasst beispieslweise Seetangsuppe, gebratenes Rindfleisch mit Schwarzebohnensoße, gebackenen Schwarzheilbutt nach Sichuan Art, Pekingente mit Gurke, Lauchzwiebeln und Pfannkuchen oder auch gedämpfte Jacobsmuscheln. Die Preise reichen von 7 Euro für vegetarische Gerichte über 9,50 bis 13 Euro für Fleischgerichte, Spezialgerichte sind etwas teurer. Wer sich nicht entscheiden kann, wählt ansonsten das Tagesbüffet oder den Businessteller.

New Garden Restaurant KaiserdammDas Gala-Büffet am Wochenende bietet eine große Auswahl an leckeren Vor-, Haupt- und Nachspeisen, sogar mit gebratener Ente und Hummerkrabben (regulär 13,90 Euro, im Dezember gibt es noch Sonderrabatt). Die Bedienung ist sehr freundlich und spricht Deutsch, Mandarin und Kantonesisch.

Mein Fazit: Gutes Preis-Leistungsverhältnis, gute Qualität, dezente Einrichtung und noch ein echter Geheimtipp. Da kann man auch gerne darüber hinwegsehen, dass die Webseite noch im Internet zu finden ist und in der Speisenkarte „Gebackene Teigtassen mit Schweinefleisch“, „Konblauch“ oder „Pfankuchen“ angeboten werden.  Irgendwie sympathisch.

Das Restaurant hat mich übrigens daran erinnert, dass meine Eltern auch ein China-Restaurant ganz in der Nähe besaßen. 1968 eröffnete das „Lotos House“ in der Bismarckstraße. Es war damals das 8. chinesische Restaurant in Berlin und bis zum Jahr 2000 das zweitälteste in der Stadt.

Asienflair: Schöner shoppen auf dem Bazaar Berlin vom 16. – 20. November

Bazaar Berlin 2015 - Nepal Craft Traders -

Bazaar Berlin 2015, Nepal Craft Traders, Foto: Messe Berlin

Der Bazaar Berlin lädt vom 16. bis 20. November 2016 zum Shoppingvergnügen der besonderen Art ein. Ganz nach dem Motto „Einkaufen wie im Urlaub“ können die Besucher durch fünf Themenwelten flanieren und auf (vorweihnachtliche) Einkaufstour gehen. Auch viele asiatische Produkte und Kunsthandwerk aus China werden dargeboten.

Asienflair gibt es demnächst unter dem Berliner Funkturm. Wie auf einem Bazaar versammeln sich Hersteller mit Produkten aus Vietnam, Thailand, Indien, Nepal, Taiwan, China und der Mongolei in den Berliner Messehallen. Wer ein passendes exotisches Geschenk sucht oder sich vom trüben Novemberwetter ablenken will, wird auf dem Bazaar die nötige Inspiration finden. Wie wäre es beispielsweise mit Bambusgeschirr aus China oder einem schicken asiatischen Möbelstück? Händler bieten Armbänder oder Edelsteine aus China oder Hongkong feil, verkaufen filigran geschnittene 3-D-Grußkarten aus Vietnam, indonesische Schals und Taschen, Buddhafiguren aus Holz und Stein, Kaschmirpullover aus der Mongolei oder – ganz neu – chinesische Gongs und Klangschalen.

Mehr als 500 Produzenten und Händler aus 62 Ländern werden beim Bazaar Berlin erwartet. Als „Partner des Fortschritts“ im Jahre 1962 gestartet, findet die internationale Verkaufsausstellung für Kunsthandwerk, Schmuck, Textilien und Wohnaccessoires seit 2014 unter dem Namen „Bazaar Berlin“ statt. Neben Kunsthandwerk, Textilien und Accessoires aus aller Welt gibt die Messe auch Einblick in Informations- und Bildungsangebote und präsentiert Produkte auf dem „Fair Trade Market“.

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Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Samstag 10-20 Uhr
Sonntag 10-19 Uhr

Wo: Messegelände Berlin
Zugang: Eingang Ost (Halle 14), Eingang Nord (Halle 19)

www.bazaar-berlin.de

Buchtipp – Bildband China: Entdeckungen im „Reich der Mitte“

China BildbandDer Bildband „China: Entdeckungen im ‚Reich der Mitte'“ umfasst zahlreiche Fotos aus allen Ecken Chinas – von der Mongolei über Peking bis hin zum südlichen Guangdong. Für China-Interessierte ein wahrer Augenschmaus. Angereichert mit kurzen Hintergrundinformationen zu Geschichte und Gegenwart des bevölkerungsreichsten Land der Erde.

Der Leser bzw. Betrachter des Bildbandes erhält einen sehr umfangreichen Einblick in die Architektur, Landschaft und Kultur Chinas. Selbstverständlich widmet sich das Buch den großen Städten wie Peking, Shanghai und Hongkong. Die vielen Panoramabilder sind faszinierend – ein Highlight ist die ausklappbare, 84 cm breite Panoramaansicht der Hongkong Skyline, die sich Touristen vom Peak aus bietet.

Zu den wohl überraschenden Aufnahmen zählen der gelbe trichterförmige Jin Mao Tower in Shanghai, die „Regenbogenberge“ im Zhangye-Danxia-Geopark (die aussehen, als hätte sie jemand mit Farbpinseln angemalt – ist aber nur eine Laune der Natur), die beleuchteten Eisskulpturen des Eis- und Schneefestivals in Harbin, die farbig angestrahlten Schilfrohrflötenhöhle in Guilin und der skurille Steinwald in Kunming. Daneben werden traditionelle Tempelanlagen und Klöster vorgestellt, moderne Architektur wie die Bubble Tram in Guangzhou (Riesenrad mit Kugelkabinen) oder die riesige leuchtende Jifen-Brücke, die berühmten Kormoranfischer am Li-Fluss oder das Wolong-Panda-Reservat. Darüber hinaus erfährt man in kurzen Texten, dass beispielsweise im drittgrößten Staat der Erde mehr als eine Milliarde Han-Chinesen leben, außerdem noch Minderheiten wie Thaivölker, tibetische Völker, Turkvölker und Mongolen. Chinesische Essgewohnheiten und die Tierwelt Chinas werden am Rande erwähnt.

Der Bildband schafft es, den Spagat Chinas zwischen Tradition und Moderne sichtbar zu machen und die unterschiedlichen Regionen mit ihren Eigenheiten und Besonderheiten aufzuzeigen. Wer eine Reise nach China plant oder sich von der Vielfalt des Landes auf mehr als 570 Seiten verzaubern lassen will, für den ist der Bildband eine gute Wahl. Als Reiseführer mit seinen 2,7 kg ist er weniger geeignet. Also am besten zu Hause im Sessel schmökern.

China: Entdeckungen im „Reich der Mitte“, Kunth Verlag, 2015, 881 Abbildungen

Tipps für einen Kurztrip nach Peking

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Peking, auch bekannt als Beijing, ist eines der interessantesten Reiseziele in China mit vielen großartigen Highlights: ein Spaziergang auf der Chinesischen Mauer, die zum Schutz gegen die Mongolen aus dem Norden ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. erbaut wurde, der obligate Besuch der Verbotenen Stadt und des Alten und Neuen Sommerpalastes, die Parks, Tempel und die traditionellen Pekinger Wohnviertel (Hutongs), wo es Gelegenheit gibt, sich eine original zubereitete Peking-Ente servieren zu lassen. Auf einem Hügel im Park hinter der Verbotenen Stadt befindet sich eine kleine Pagode mt einem goldenen Buddha – ein besonders reizvoller Aussichtspunkt, von dem man einen grandiosen Blick (auch bei Smog) über ganz Peking hat. Wer will, der kann sich am Abend die Abflaggung vor dem Regierungsgebäude anschauen.

Im Folgenden nun einige eindrucksvolle Impressionen von Miriam S., die vor einigen Tagen die Hauptstadt Chinas während eines Kurztrips erkundete, dabei zu einem spontanen Foto-Shooting mit einem kleinen Mädchen auf der Chinesischen Mauer eingeladen wurde, die kulinarischen Köstlichkeiten Pekings erlebte (und liebte) und mir freundlicherweise ihre Foto-Schnappschüsse für diesen Blogpost zur Verfügung stellte – herzlichen Dank dafür!

Der Platz des Himmlischen Friedens, die Straße zwischen dem Platz und dem Kaiserpalast und der Bürgersteig vor dem Kaiserpalast waren übrigens abgesperrt. Die Soldaten kamen aus dem Palast, liefen über die Straße auf den Platz und nahmen die Flagge ab. Diese wurde dann in den Palast getragen. Auf den Brücken vor dem Palast, in dem Fußgängertunnel und auf dem Platz des Himmlischen Friedens nahmen Wachsoldaten ihre Position ein. Der Platz des Himmlischen Friedens blieb dann bis zum nächsten Morgen abgesperrt. Dies wiederholte sich jeden Abend. Und abgesehen vom Smog war Miriam von Peking sehr begeistert.

img-20160405-wa0008.jpgimg-20160405-wa0007.jpgimg-20160405-wa0003.jpgimg-20160403-wa0018.jpgimg-20160403-wa0017.jpgimg-20160403-wa0023.jpgimg-20160403-wa0012.jpgimg-20160403-wa0007.jpgimg-20160403-wa0010.jpgimg-20160403-wa0014.jpgimg-20160403-wa0004.jpgimg-20160403-wa0003.jpgimg-20160403-wa0001.jpgimg-20160403-wa0005.jpg

China auf der ITB Berlin 2016: Digitalisierung und Trends im China-Tourismus

Logo_itb_mit_claim_deutsch_jpgChina als Reisedestination und chinesischer Tourismus – spannende Themen rund um den Wachstumsmarkt China werden auf der ITB Berlin 2016 im Fokus stehen. Vom 9. bis 13. März präsentieren sich Aussteller aus über 180 Ländern und Regionen in den Hallen auf dem Berliner Messegelände, darunter auch aus China in den Hallen 25 und 26.

Im Rahmen des Kongressprogramms gibt es Vorträge und Podiumsdiskussionen zum Thema Digitalisierung und Tourismus sowie zu den aktuellen Entwicklungen im Chinatourismus. Am ersten Messeabend veranstaltet die ITB außerdem einen Networkingabend im Felix Club Restaurant: die ITB Chinese Night 2016.

China-Vorträge auf der ITB Berlin

Wie Baidu Moblie chinesische Reisende erreicht
9. März, 12.30 Uhr, Halle 6.1 eTravel Stage

Die Zukunft des China-Outgoing-Tourismus in Zeiten wirtschaftlicher Abkühlung
9. März, 14.30 Uhr, Halle 7.1a, Saal New York 1

Entwicklungen und Trends im China-Tourismus
9. März, 15.45 Uhr, Halle 7.1a, Saal New York 1

ITB CEO-Interview: Total digital?
10. März, 13.30 Uhr, Halle 7.1b, Saal London

Vom Wachstumsmarkt China profitieren
10. März, 15.30 Uhr, Halle 6.1, eTravel Lab

Wie Big Data und Mobile Technologien den chinesischen Reisemarkt verändern
11. März, 12.30 Uhr, Halle 6.1, eTravel Stage

In diesem Jahr feiert die ITB Berlin übrigens ihr 50-jähriges Jubiläum. Sie ist heute die führende Messe der initernationalen Reiseindustrie.

Weitere Infos auf www.itb-berlin.de

 

 

 

 

 

O’zapft is in China: Oktoberfest in Shanghai, Hongkong und Qingdao

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Bier, Dirndl und Lederhosen – nicht nur die Münchner feiern das Oktoberfest traditionell und in ausgelassener Stimmung, auch in China gibt es Gelegenheit, bayerische Gemütlichkeit im September und Oktober zu erleben. Bei den weltweit veranstalteten Oktoberfesten liegt übrigens Kanada an der Spitze, gefolgt von Brasilien. Das Qingdao beer festival schafft es immerhin auf Platz 10. Aufschlussreich und nützlich ist das kleine Glossar auf der Webseite des Shanghaier Oktoberfests. Dort lernen Chinesen wichtige Redewendungen wie Oans, zwoa, g’suffa (Austrinken),  a Bier, bittsche (ein Bier bestellen) oder Bapp’n (Mund halten).
Da bleibt nur eines zu tun – auf zur Wiesn!

Oktoberfest Shanghai
verschiedene Orte wie Paulaner, Bräugaudi, Papas Bierstube
September und Oktober
Infos: http://www.oktoberfestshanghai.com/home

Marco Polo German Bierfest Hong Kong
16.10. -7.11.2015
Infos:  http://www.gbfhk.com/

Qingdao beer festival
August, ältestes und größtes Bierfestival in China, seit 1991
Infos:  http://www.thatsqingdao.com/qingdao-international-beer-festival/

Darüber hinaus gibt es weitere „beer festivals“, die zwischen Mai und August stattfinden.
Hier gibt es eine Übersicht: http://www.absolutechinatours.com/china-travel/list-china-beer-festivals.html

Ausflugstipp Vogelpark Marlow: Chinasittiche, Schildkröten und Co.

Chinasittich

Chinasittich

Wo kann man Chinasittiche hautnah erleben? Im Vogelpark Marlow an der Ostsee.
Doch nicht nur flugtaugliche Federtiere haben in dem 1994 gegründeten Park ihre Heimat gefunden – die Besucher entdecken in weitläufigen Gehegen Kängurus, Schildkröten, Ziegen, Lemuren, Pinguine, Otter, Alpakas, Präriehunde und andere Tiere. Vielefältig und bunt präsentieren sich natürlich die Papageien. Sittiche und Loris kann man sogar mit speziellem Futter in einem Freifluggehege anlocken. Außerdem werden Flugshows mit Greifvögeln durchgeführt. Wer den Park besucht, sollte Zeit mitbringen, denn mindestens drei Stunden benötigt man mindestens, um die Highlights der zooähnlichen Anlage zu sehen. Es lohn sich! Hier noch einige Impressionen.
www.vogelpark-marlow.de