Asienflair: Schöner shoppen auf dem Bazaar Berlin vom 16. – 20. November

Bazaar Berlin 2015 - Nepal Craft Traders -

Bazaar Berlin 2015, Nepal Craft Traders, Foto: Messe Berlin

Der Bazaar Berlin lädt vom 16. bis 20. November 2016 zum Shoppingvergnügen der besonderen Art ein. Ganz nach dem Motto „Einkaufen wie im Urlaub“ können die Besucher durch fünf Themenwelten flanieren und auf (vorweihnachtliche) Einkaufstour gehen. Auch viele asiatische Produkte und Kunsthandwerk aus China werden dargeboten.

Asienflair gibt es demnächst unter dem Berliner Funkturm. Wie auf einem Bazaar versammeln sich Hersteller mit Produkten aus Vietnam, Thailand, Indien, Nepal, Taiwan, China und der Mongolei in den Berliner Messehallen. Wer ein passendes exotisches Geschenk sucht oder sich vom trüben Novemberwetter ablenken will, wird auf dem Bazaar die nötige Inspiration finden. Wie wäre es beispielsweise mit Bambusgeschirr aus China oder einem schicken asiatischen Möbelstück? Händler bieten Armbänder oder Edelsteine aus China oder Hongkong feil, verkaufen filigran geschnittene 3-D-Grußkarten aus Vietnam, indonesische Schals und Taschen, Buddhafiguren aus Holz und Stein, Kaschmirpullover aus der Mongolei oder – ganz neu – chinesische Gongs und Klangschalen.

Mehr als 500 Produzenten und Händler aus 62 Ländern werden beim Bazaar Berlin erwartet. Als „Partner des Fortschritts“ im Jahre 1962 gestartet, findet die internationale Verkaufsausstellung für Kunsthandwerk, Schmuck, Textilien und Wohnaccessoires seit 2014 unter dem Namen „Bazaar Berlin“ statt. Neben Kunsthandwerk, Textilien und Accessoires aus aller Welt gibt die Messe auch Einblick in Informations- und Bildungsangebote und präsentiert Produkte auf dem „Fair Trade Market“.

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Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Samstag 10-20 Uhr
Sonntag 10-19 Uhr

Wo: Messegelände Berlin
Zugang: Eingang Ost (Halle 14), Eingang Nord (Halle 19)

www.bazaar-berlin.de

Chinesische Stempel als Signatur

StempelUnterschreiben per Stempel hat seine Vorteile – es geht schnell und ist unaufwendig. Mit roter Farbe und kurzem Druck kann man in Hongkong bleibenden Eindruck und seinen Namen als gültige Unterschrift hinterlassen.  Traditionelle chinesische Bilder und Kalligrafien zeigen ebenfalls rote Namensstempel der Urheber. Die Stempel sind nicht nur dekorativ anzuschauen, sie sind ein wichtiger Teil des Kunstwerks und erfüllen die praktische Funktion einer Signatur. Chinesische Stempel und Siegel gibt es bereits seit 1324 v. Chr.

Selbstverständlich bin auch ich im Besitz eines Namensstempels, den ich vor einigen Tage zufällig in einer Schublade wiederentdeckte. wpid-imag1143-1.jpgPraktischerweise ist die Stemeplfarbe bereits im Plastikgehäuse integriert und man muss nur noch den Stempel platzieren und oben sanft drücken.

Außerdem hängt an meinem Schlüsselbund ein weiterer Stempel, der aussieht wie ein Miniaturfelsen an einer Kette. Vor Jahren hatte ich diesen Schlüsselanhänger geschenkt bekommen – inklusive eines Töpfchens mit roter Farbe, bei deren Verwendung jedoch große Vorsicht geboten ist, da sie extrem haltbar und quasi nicht zu entfernen ist, sollte etwas daneben gehen. Da unterschreibe ich doch lieber mit einem normalen Kugelschreiber.

Hier findet ihr Bespiele von Stempeln: Chinese Stamps and Chops

Fundstück: Chinesische Flagge an der Olympischen Brücke in Berlin

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Während eines Spaziergangs habe ich heute ein besonderes Fundstück im Sonnenlicht entdeckt: Die chinesische Flagge an der Olympischen Brücke in Berlin – durch das Lichtspiel ist sie quasi doppelt (aber seitenverkehrt) zu sehen. Sie wirft nicht nur sprichwörtlich ihre Schatten voraus.

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Die Olympische Brücke in Berlin-Charlottenburg zeigt natürlich nicht nur die chinesische Flagge, sondern auch die Olympische Flagge und weitere Flaggen derjenigen Länder, die an den Olympischen Spielen 1936 beteiligt waren. Die China-Flagge ist auf der Südseite zu sehen.

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Die heutige Brücke ist ein Neubau aus den 1980er Jahren mit künstlerischer Ausgestaltung des Geländers von Bildhauer Helmut Wolff. Durch seine Gestaltung erhält der Betrachter, der durch die Spalten, Sterne, Kreise und Figuren der verschiedenen Fahnen schaut, interessante Ein- und Ausblicke.

 

Jahr der Ziege 2015: Chinesisches Neujahrsfest in den Potsdamer Platz Arkaden

wpid-imag1031.jpgVom 25. bis 28. Februar wird das chinesische Neujahr in den Potsdamer Platz Arkaden gefeiert. Veranstalter ist das Chinesische Kulturzentrum Berlin und die Potsdamer Platz Arkaden. Ich war bei der Eröffnung am Mittwoch dabei. Ein Spektakel, das sowohl Chinesen, Berliner und Touristen gleichermaßen begeisterte.

In den Potsdamer Platz Arkaden in Berlin wird das chinesische Neujahr nun bereits im sechsten Jahr kulturell zelebriert. An verschiedenen Ständen chinesisches Kunsthandwerk gezeigt: Keramik, Drucke, Scherenschnitte, Schattenspiel- und Knetfiguren, Taschen und vieles mehr. In einer Vitrine sind passend zum diesjährigen chinesischen Neujahr Ziegen und Schafe aus Porzellan ausgestellt. Das vielfältige Programm zum „Jahr der Ziege“ lockte bereits am ersten Tag viele Schaulustige an.

Auf einer großen Bühne präsentierten Künstlergruppen eine farbenprächtige Show mit mongolischer Volksmusik, Lilientänzerinnen, Fächertanz, Kampfsporteinlagen mit und ohne Schwert und dem traditionellem chinesischen Löwentanz. Am Abend begrüßte der Gesandte der chinesischen Botschaft das Publikum und wünschte allen auf Deutsch ein gutes neues Jahr. Anschließend wurden – wie es chinesischer Brauch ist – den Löwen die Augen per Pinsel mit roter Farbe angemalt (Link Video). Moderator Karsten Speck führte durch das Programm und sang ausgerechnet „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens, um eine Pause etwas ungeschickt zu überbrücken. Nun ja.

Abschluss und Höhepunkt war schließlich die spektakuläre Lasershow ( Link Video) und das musikalisch wunderschön untermalte Feuerwerk  am Potsdamer Platz (Link Video). Noch bis zum 28. Februar können sich alle China-Interessierten von 14 bis 19 Uhr über chinesische Kultur informieren und sich von akrobatischen Shows begeistern lassen. Ein sehr gelungener Auftakt für ein Happy Chinese New Year!

 

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Berlinale 2015: China im Wettbewerb mit „Gone With The Bullets“

Jiang Wen, Ge You

Yi bu zhi yao | Gone With The Bullets
Wettbewerb 2015, CHN/HKG/CHN 2014,            REGIE: Jiang Wen; Jiang Wen, Ge You
© Beijing Buyilehu Film & Culture Co.,Limited

Auf der 65. Berlinale vom 5. bis 15. Februar 2015 präsentieren die Besten der Filmbranche ihre cineastischen Highlights in der Hauptstadt und stellen sich der internationalen Konkurrenz. China geht mit „Gone With The Bullets“ ins Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären. Wer die begehrten Preise am Ende mit nach Hause nehmen darf, entscheidet am 14. Februar die Jury.

Und bitte! Die „Berlinale“ lädt erneut zum jährlichen internationalen Kino-Marathon nach Berlin ein. China ist mit vier Filmen bei den Internationalen Filmfestspielen vertreten. „Gone With The Bullets“ (Yi bu zhi yao; VR China / Hongkong, China, Mandarin) vom Regisseur Jiang Wen ist im Wettbewerbsprogramm zu sehen. Der Film spielt im Shanghai der 1920er Jahre.

Shu Qi

Shu Qi
© Fu Yun

Als eine Außenseiterin auf einem Schönheitswettbewerb gewinnt, der von einem Berufsschwindlerund einem Polizisten zur Geldwäsche initiiert wurde, hat dies tödliche Konsequenzen. Es ist der zweite Teil der sogenannten Bullet-Trilogie von Jiang Wen. Gezeigt wird das Werk vom 11. bis 12. Februar im Berlinale Palast, Friedrichstadt-Palast und im Haus der Berliner Festspiele.

Eine Kostprobe des Films ist hier zu sehen: Trailer Gone With The Bullets

Kinderfilme in der Sektion Generation und im Forum

Weitere Filme aus China sind „Fluss“ (Gtsngbo; Regisseur Sonthar Gyal, Tibetanisch) und „Der Weg zum Fluss“ (Jia Zai Shui Cao Feng Mao De Di Fang; Regisseur Li Ruijun, Uigurisch, Mandarin), die beide in der Sektion Generation Kplus laufen. „Fluss“ berichtet aus dem Leben eines kleinen tibetanischen Mädchens, das unter familiären Problemen leidet.

„Der Weg zum Fluss“ erzählt die Geschichte zweiter kleiner Uiguren-Brüder, die sich mit ihren Kamelen auf Wanderschaft zu ihren Eltern begeben. Wo einst die prächtige Seidenstraße war, ist das Flussbett ausgetrocknet, sie verlieren ein Kamel. Wassermangel, die Folgen des zivilisatorischen Fortschritts und die alte Kultur des Uigurenvolks, der turksprachigen Ethnie in China, werden in diesem Film ab 8 Jahren thematisiert.

In der Rubrik „Forum“ präsentiert sich der chinesisch-britische Film „K“ in Anlehnung an Kafkas „Schloss“. Der Landvermesser K die mongolische Steppe. Obwohl er am Horizont nicht auf ein Schloss trifft, sondern auf ein Dorf, so verliert er sich dort in einem Labyrinth der Vorsteher, Sekretäre und Beamten mit bürokratischer Willkür.

Prominente Jury

In der diesjährigen Jury geben unter anderen die Schauspieler Daniel Brühl und Audrey Tautou ihr Votum ab. Jury-Präsident ist der US-Regisseur Darren Aronofsky. Im Wettbewerb ringen 19 Filme um die Gunst der Juroren. Am 14. Februar werden dann die Preisträger im Berlinale-Palast bekannt gegeben. Darüber hinaus vergibt die Kinder-Jury im Haus der Kulturen der Welt die Gläsernen Bären in den Rubriken Generation Kplus und Generation 14plus. Am Sonntag zählt schließlich das Urteil des Publikums. Der Favorit wird am Sonntag mit dem Panorama-Publikumspreis ausgezeichnet. Insgesamt umfasst das Berlinaleprogramm ca. 400 Filme – sowohl Großproduktionen als auch Independentfilme.

Sieger 2014

2014 gewann der chinesische Film „Bai Ri Yan Huo“ (Schwarze Kohle, dünnes Eis) den Goldenen Bären. Unter dem Titel „Feuerwerk am hellichten Tage“ lief das preisgekrönte Werk nach dem Festival in den deutschen Kinos. Ob der chinesische Film auch in diesem Jahr Publikum und Jury überzeugt, bleibt abzuwarten.

Tickets kosten je nach Rubrik zwischen 10 und 13 Euro. Mehr Infos zum China-Programm der Berlinale gibt es auf der Webseite: Berlinale

Bazaar Berlin 2014: Kunsthandwerk aus China und mehr

Logo Bazaar BerlinDer Bazaar Berlin lädt vom 12. bis 16. November 2014 zum Stöbern, Ausprobieren und Kaufen exotischer Produkte ein. Chinesisches Kunsthandwerk ist auch zu sehen. Über 500 Aussteller aus 60 Ländern verwandeln die Messehallen in einen bunten Marktplatz der Kulturen – mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Fair Trade.

Der Bazaar Berlin, ehemals Import Shop Berlin, ist ein gutes Mittel gegen trübe Novembertage.
Die Besucher erwartet ein inspirierendes Angebot an Naturwaren, Kunsthandwerk und Design aus Afrika, Asien, Europa und Südamerika, musikalische Darbietungen und Informationen rund um den fairen Handel mit globalen Produkten. Veranstalter ist die Messe Berlin GmbH.

Import Shop Berlin 2012

 

 

 

 

Impressionen 2012, Fotos: Messe Berlin GmbH

Wer sich für chinesisches Kunsthandwerk interessiert, wird auf dem Bazaar Berlin in Halle 9 fündig. Hier werden antike chinesische Möbel, Schmuck, Keramik, Buddhastatuen oder asiatische Fächer feilgeboten. Ein Aussteller aus Peking bietet Schmuck und Anhänger aus Jade oder chinesischen Muscheln. Außerdem präsentiert ein Händler aus Taiwan ausgefallene Papierkunst.

Soziale Verantwortung und Bildungsprogramm

Der Bazaar Berlin, der vor mehr als 50 Jahren gegründet wurde, ist weitaus mehr als ein Marktplatz für globale Ethno- und Naturwaren. Seit Jahren lockt die Messe Schulklassen mit einem speziellen Bildungsprogramm auf das Gelände unter dem Funkturm. Nach dem Motto „Fair Handeln – Für eine gerechte Welt“ sollen Jugendliche spielerisch mit Workshops und Kreativangeboten an die Themen fairer Handel und soziale Verantwortung, nachhaltige Produktion und Umgang mit Ressourcen herangeführt werden. Informationen für Schulen bietet ein Flyer. Darüber hinaus gibt es einen „Fair Trade Market in Halle 14.1. Die Aussteller dieses Sonderbereichs sind von einem Fachgremium zugelassen und verkaufen aussschließlich fair gehandelte Produkte.

Tipp: Gutscheine für ermäßigte Tagestickets kann man sich auf der Webseite downloaden.

Öffnungszeiten des Bazaar Berlin:

  • Mittwoch, 12.11. & Donnerstag, 13.11.2014: 11:00 – 20:00 Uhr
  • Freitag, 14.11. & Samstag, 15.11.2014: 11:00 – 21:00 Uhr
  • Sonntag, 16.11.2014: 11:00 – 19:00 Uhr

Eingänge: Halle 9, „Kleiner Stern“ (Halle 11.1) und Halle 14.1

Mehr Informationen: www.bazaar-berlin.de

Olympiade des Feuerwerks: China auf der Pyronale 2014 in Berlin

Pyronale 2014, in Berlin: China beeindruckt mit "Goldregen" am Himmel

Pyronale 2014 Berlin: China beeindruckt mit „Goldregen“ am Himmel, Blick vom Olympischen Platz zum Berliner Olympiastadion

Auf der Pyronale in Berlin vom 5. – 6. September 2014 zeigten die besten Pyrotechniker der Welt ihr kunstvolles Feuerwerk mit Musik. Das choreografische Spektakel zog wieder Hunderte Schaulustige auf die Straßen rund um das Maifeld und das Olympiastadion. China, Erfinder des Schießpulvers und des Feuerwerks, war mit dem Unternehmen „Panda Fireworks“ am Start.

Feuerwerk in Berlin im September? Klar – dann leuchtet der Berliner Abendhimmel zur „Pyronale“ in den prächtigsten Farbspielen, die es nicht einmal zu Silvester am Brandenburger Tor zu sehen gibt. Wenn bei der „Olympiade“ des Feuerwerks internationale Teams gegeneinander antreten, um sich in der Feuerwerkkunst zu messen, sind die Berliner als Publikum natürlich dabei. Wer es nicht auf das Maifeld geschafft hat, klemmt sich Klappstuhl, Hocker, Bier, Wein, Decken oder Kissen unter den Arm und schlendert Richtung Olympiastadion. So wie die vielen Familien, Gruppen, Pärchen und Solo-Spaziergänger, die sich auch ohne organisierten Flashmob traditionell jedes Jahr hier einfinden, um diese besondere Stimmung einzufangen und ein eigenes Event daraus zu machen. Manche sitzen sogar auf Autodächern oder parken in zweiter Reihe – was eigentlich verboten ist und die Berliner Polizei auf den Plan ruft. Es herrscht wieder Ausnahmezustand an diesem lauwarmen Sommerabend, aber im positiven Sinn.

Am 2. Abend der Pyronale war China mit Panda Fireworks vertreten, dem größten Feuerwerk-Exporteur Chinas, der schon die Olympischen Spiele und die Paralympics in Peking 2008 inszenierte. Das Zehn-Minuten-Programm bestand aus einem Pflichtteil mit der Farbvorgabe Gold-Grün, einer Musikvorgabe (Johann Strauss II) und einer Kür mit landestypischer Musik. Bei guter Windlage konnte man diese sogar hören. Außer China präsentierten weitere Pyrokünstler aus Frankreich, den Niederlanden, Russland, Italien und Norwegen ihr kreatives Handwerk.

CHINA auf der Pyronale 2014 in Bild und Ton – meine VIDEO-Impressionen:

Ein starker Auftakt: http://websta.me/p/804202094766071665_1292632566

Gold zum Finale: http://websta.me/p/804195670996557586_1292632566

Leider konnte China die diesjährige Jury und das Publikum mit ihrem Beitrag nicht überzeugen.
Die Erwartungshaltung an das Reich der Mitte war wohl zu hoch. Das chinesische Programm begann mit fulminanten Effekten, schwächelte in der Mitte, endete dann aber mit einem Traum aus Gold. Dies reichte aber nicht für einen der vorderen Plätze. Selbst das Straßenpublikum applaudierte nicht wie bei den anderen Teams. Schön fand ich’s trotzdem.

Pyronale 2014 in Berlin, Italien-Feuerwerk

Pyronale 2014 in Berlin, Italien ist der Gewinner

Am Ende setzten sich drei andere Teams durch: Italien (Pyroemotions & PyroDigiT), dessen Beitrag mir persönlich auch gut gefiel, siegte vor Russland (Orion Art) und den Niederlanden (Heron Fireworks). Dabei sein ist alles. Und so schön wie dieses Mal funkelte der Berliner Himmel noch nie im September.

Link zur Pyronale: www.pyronale.de

 

 

Fundstück: Berliner Buddy Bär in Hongkong

Buddy Bär in Hong Kong

Buddy Bär in Hongkong

 

Buddy Bären sind in erster Linie bunt. Groß, individuell und liebenswert – genauso wie die Stadt, aus der sie stammen: Berlin. Die farbenfrohen Bärenskulpturen stehen für Lebensfreude, Frieden, Toleranz und Völkerverständigung. Ein besonders schönes Exemplar steht in Hongkong.

Kein Buddy Bär (buddy = Kumpel) gleicht dem anderen. Die lebensgroßen, kunstvoll gestalteten Bärenfiguren wurden 2001 von Eva und Klaus Herlitz und dem österreichischen Bildhauer Roman Strobl entworfen. Sie zieren Berlins Straßen und Plätze und heißen die Besucher und Gäste in der Hauptstadt willkommen.

Das Besondere ist nicht nur ihre individuelle Bemalung, sondern auch eine zündende Idee: Durch spezielle Sonderaktionen werden Käufer zu Spenden aufgerufen. Bislang konnten so über zwei Millionen Euro für Kinderholfsorganisationen wie UNICEF gesammelt werden.

United Buddy Bears gehen auf Reisen

Am 15. Mai 2004 kamen die sogenannten „United Buddy Bears“ auf ihrer Welttournee nach
Hong Kong in den Viktoria Park. Rund 140 Buddy Bären, die sich durch landestypische Motive auszeichnen, wurden in einer Open-Air-Ausstellung gezeigt. Jackie Chan, international bekannter chinesischer Schauspieler und UNICEF-Sonderbotschafter, begrüßte zur Eröffnung die geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur. Insgesamt kamen 4,14 Mio. HKD, umgerechnet 447.000 Euro, für UNICEF, die Non-Profit-Organisation „The Community Chest of Hong Kong“ und
die Jackie Chan Charitable Foundation zusammen.

Der Buddy Bär, der heute in Hongkong steht, ist kreisförmig mit Blumen, Kindermotiven und Fahnen aus verschiedenen Ländern bemalt. In Brusthöhe sieht man die Fahne der VR China. Genau gegenüber, also unterhalb des Bärenbauchs, ist die Fahne von Hongkong platziert – mit rotem Hintergrund und der weißen Bauhinien-Blüte in der Mitte.

Die Buddy-Bären sind mehr als ein buntes Stück Berlin zum Anfassen. Sie drücken auch die Sehnsucht der Menschen nach Frieden, Freiheit und Völkerverständigung aus. Das ist eine Botschaft, die von Berlin, der einst geteilten Stadt, um die Welt geht„, so Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, in seinem damaligen Grußwort.

Die erste Ausstellung der 2-Meter-Skulpturen fand in Berlin am Brandenburger Tor statt. Seitdem reisen die Buddy Bären mit ihrer Friedensbotschaft im Gepäck von Kontinent zu Kontinent. Stationen waren unter anderem Tokio (2005), Sidney (2006), Warschau (2008), Jerusalem (2007), Kairo (2007) und Neu-Dehli (2012). Zuletzt konnten Besucher die farbenfrohe Gruppe während der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 an der Copacabana in Rio de Janeiro bestaunen.

Links:

United Buddy Bear Worldtour: http://www.buddy-baer.com/de/united-buddy-bears/world-tour.html

„Brasilien liebt die Buddy-Bären“, Süddeutsche Zeitung: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/berliner-baeren-brasilien-liebt-die-buddy-baeren,10809148,27662798.html

Community Chest of Hong Kong: http://www.commchest.org/en/home/