China kämpft gegen die Umweltverschmutzung

Peking

Foto: M. Schneider

Smog in Peking, Müllimporte und verdreckte Flüsse: Die zunehmende Umweltver-schmutzung hat ein Umdenken in China bewirkt. Umweltschutz ist schon seit 2005 Thema der chinesischen Politik, ist aber nun besonders in den Fokus gerückt. Er steht neben Künstlicher Intelligenz, Internet und Biotechnologie auf der aktuellen Agenda der Regierung. Das Reich der Mitte als Umweltschützer zu reklamieren, wäre jedoch übertrieben. Auch ökonomische und Image-Gründe spielen eine Rolle, weshalb eine neue strengere Umweltpolitik derzeit eingeläutet wird. Doch wie agiert Chin auf seinem Weg, die Umweltverschmutzung zu bekämpfen?

1. Elektromobilität
Autos sind in China Statussymbol und kennzeichnen das Bild in vielen Metropolen. Seit Jahren setzt das Land vermehrt auf Elektroautos, die seit 2009 gefördert werden. China ist Spitzenreiter. Laut einer Studie des Brancheninstitus CAM wurden 2017 in China 777.000 E-Autos abgesetzt. Ob deren Prognose mit einer Million in diesem Jahr eintrifft, bleibt abzuwarten. Die Subventionen, die bis 2020 gewährt werden, fallen geringer aus, um Missbrauch zu vermeiden und den Wettbewerb zu stärken. Die Hersteller müssen seit diesem Jahr zudem die Wiederverwertung von alten Elektro-Akkus gewährleisten. Recycling ist jetzt Pflicht. Fakt ist: China führt in der Welt derzeit den Absatz bei E-Autos an – noch vor den USA. Das Technologieunternehmen Baidu darf jetzt sogar selbstfahrene Autos in Peking testen.

2. Luftverschmutzung
Laut Greenpeace hat sich die Luft in Peking verbessert. Im letzten Quartal 2017 haben sich die Feinstaubwerte zum Vorjahr um die Hälfte reduziert. Die Gründe hierfür: Fabriken wurden stillgelegt, Kohleöfen entfernt und auf Gas und Strom umgestellt sowie Autofahrverbote eingeführt. Allerdings ist die Stadt immernoch nicht smogfrei. Zur Verbesserung der Luft hat die Stadt Xi’an sogar einen 100 Meter hohen Turm errichtet, der die Luft filtert (Link: https://www.golem.de/news/umwelt-china-baut-100-meter-turm-fuer-die-luftreinigung-1801-132303.html).
China hat das Ziel, die Kohleverbrennung bei Heizungen landesweit zurückzufahren, insbesondere in Nordchinas Städten und auf dem Land. Gemäß Angaben des Umweltministers sollen die Grenzwerte für Feinstaub nach einem neuen Drei-Jahres-Plan nochmals reduziert werden. Genaue Zahlen sind aber noch nicht bekannt. Außerdem werden Kohlekraftwerke geschlossen und die Stahlproduktion reduziert.

3. Verbot von Müllimporten
24 Müllsorten, z. B. Plastik und Papier, werden seit Januar nicht mehr nach China importiert. Laut Ministerpräsident Li Keqiang soll jeglicher Müllimport zukünftig verboten sein.

4. Umweltschutzsteuer für Unternehmen
Unternehmen und öffentliche Einrichtungen müssen ab April eine neue Umweltschutzsteuer zahlen. Die Steuer wird fällig für Lärm-, Luft- und Wasseremissionen, sofern eine Erlaubnis für die Abgabe von umweltschädlichen Stoffen vorliegt.

5. „Grüne Städte“ als Demontrationszonen
Drei Städte haben es geschafft: Shenzhen, Taiyuan und Guilin wurden ausgewählt, um neue Technologien im Bereich saubere Energie, Nachhaltigkeit und Ökologie zu testen. Insgesamt soll es zehn Städte geben, die von umweltfördernden Technologien profitieren werden und als Testprojekte zukunftsweisend für das ganze Land fungieren sollen.

6. Wasserressourcen
Die Flüsse sind verschmutzt, das Leitungswasser in den Städten lässt zu Wünschen übrig. Die Konsequenz: Laut Regierung wurde ein Programm zum Wassersparen landesweit eingeführt, außerdem noch ein neues System zur Wasserressourcenverwaltung. Laut Angaben der UNO zum Weltwassertag habe sich die Trinkwasserversorgung in China in den letzten Jahren verbessert. 2015 hatten in China 330 Millionen mehr Zugang zu sauberem Trinkwasser als im Jahr 2000.

7. Wind- und Solarenergie
China ist Vorreiter bei den Erneuerbaren Energien. Nach Angaben von Bloomberg New Energy Finance hat China 133 Milliarden Dollar investiert, darunter mehr als die Hälfte für Solarenergie.
Im letzten Jahr überraschte dann ein Projekt der Provinz Qinghai, die eine Woche lang auf fossile Brennstoffe verzichtete. Die Huffington Post berichtete.

8. „Smog“-App
Die Regierung stellt eine App mit Luftwerten von Städten zur Verfügung. Verstöße durch Überschreitung der Werte können von den Bürgern den lokalen Behörden über die sozialen Netzwerke angezeigt werden. Es gibt außerdem eine Smartphone-App von Umweltschützern, die die Emmissionsdaten zur Luftverschmutzung in chinesischen Städten als Karte anzeigt. Allerdings wurde diese App mit dem Namen „Air matters“ (vorher „Luftqualitäts-Index von ganz China“) von der Regierung 2017 zensiert. Es gibt nun eine Obergrenze von 500, die gezeigt wird, auch wenn die Luftbelastung tatsächlich in der jeweiligen Stadt höher liegt. Link: https://air-matters.com/

Weitere Links zum Thema:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/smog-das-wunder-von-peking-a-1197823.html

http://german.china.org.cn/txt/2018-03/25/content_50745763.htm

https://www.welt.de/wirtschaft/article174643484/Recycling-Alba-zeigt-den-Chinesen-wie-es-funktioniert.html

http://www.wwf.de/themen-projekte/projektregionen/china/probleme-und-potenziale/

https://www.tagesschau.de/ausland/klimakonferenz-china-101.html

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Digitalisierung in China – vom mobilen Supermarkt bis zur Gesichtserkennung

Foto: M. Schneider

Die Digitalisierung in China schreitet schneller voran als im Westen. Staatschef Xi Jinping sprach auf dem Parteitag im Oktober 2017 von einer neuen Ära und einem digitalen China mit einer smarten Gesellschaft. Der Wettlauf um den digitalen Fortschritt ist eingeläutet. Die technischen Entwicklungen im Reich der Mitte sind beeindruckend, irritierend und zuweilen kurios.

Big Data
Die chinesische Regierung setzt bei der Digitalisierung in erster Linie auf Videoüberwachung und Big Data. Systeme zur Gesichtserkennung sollen bis 2020 in China ausgebaut werden. Hinzu kommt die Einführung eines Social Credit Systems: Wer sich korrekt und parteikonform verhält, bekommt soziale Punkte gutgeschrieben. Die gesammelten Daten fließen in ein Bewertungssystem ein, das Auswirkungen haben kann auf die Kreditwürdigkeit oder den Zugang zu Bildung und Jobs. Die Regierung arbeitet hierfür mit Firmen zusammen wie China Rapid Finance, dem Entwickler des Messengerdienst WeChat. Die Überwachung soll landesweit und allumfassend werden. George Orwell lässt grüßen. Gesichtsscannen am Himmelstempel in Peking ist bereits an der Tagesordnung. Seit den vermehrten Diebstählen von Toilettenpapier muss sich nun jeder Besucher per Gesichtserkennung identifizieren und erhält dann seine Ration von 60 cm Papier. Erst nach 9 Minuten gibt es eine Freischaltung für dieselbe Person und weiteres Toilettenpapier kann zugeteilt werden. Die New York Times berichtete.

Innovative Techniken
Auf der diesjährigen Elektronikmesse CES in Las Vegas zeigte China seine Innovationsstärke. Mit 1700 Ausstellern war die Volksrepublik vertreten. Das Image, Billigproduzent und Raubkopierer zu sein, will das Land endgültig ablegen und durch eigene  technische Lösungen überzeugen. Zu den Neuheiten zählten u.a. ein Tischtennis-Trainingsroboter, der in China und Japan entwickelt wurde. Auch ein erstes Live-Übersetzungsprogramm, das Personen über Kopfhörer miteinander kommunizieren lässt, wurde präsentiert. Der Hersteller Ecoo hat den Anspruch, das günstigste Elektroauto der Welt zu produzieren. Eine Kampfansage gegenüber der deutschen Automobilindustrie, die mit Elektromobilität punkten will. China setzt in Zukunft auf dezentrale Speicherlösungen statt auf große Rechenzentren, denn auch im Cloud-Service-Markt will China in den nächsten Jahren ganz vorne mitspielen.

Soziale Netzwerke
Der Alltag der Chinesen ist weitaus mehr durch soziale Netzwerke und mobile Geräte geprägt als in Deutschland: 90 Prozent der Internetnutzer sind aktiv in den sozialen Medien (in Deutschland sind es 1/3), wobei die Chinesen über eigene Kanäle verfügen, die allerdings der Zensur der Regierung unterworfen sind. Da die westlichen Kanäle wie Youtube, Facebook, Whatsapp und Twitter in China einer Sperre u nterliegen, nutzen die Chinesen Youku, Renren, WeChat und Weibo. Chinesen können mit der App Alipay ihre Einkäufe bezahlen. Großer Konkurrent für Amazon ist das Internetunternehmen Alibaba, das von Jack Ma gegründet wurde.

Mobiler Markt
Einkaufen  in China wird digitaler. In Shanghai fährt bereits heute ein mobiler Supermarkt als Prototyp durch die Straßen. Registrierte Personen können dort einkaufen. Der Wheely’s Moby Mart ist ein Projekt eines schwedischen Start-up-Unternehmens und der chinesischen Hefei Universität. Ein faszinierendes Modell, aber auch irgendwie kurios. Läden ohne Personal könnten weiter an Bedeutung gewinnen. Im letzten Jahr eröffnete Alibaba ein Café in Hangzhou, das ohne Mitarbeiter im Laden auskommt. Eintritt erfolgt über eine App. Bezahlt wird über ein Online-Konto.

Künstliche Intelligenz (KI)
China soll bis 2030 Vorreiter bei der Künstlichen Intelligenz werden. In Peking wird ein KI-Industriepark mit bis zu 400 Firmen entstehen. Die vornehmlichen jungen Firmen sollen sich mit Zukunftstechnologien wie Cloud Computing, Big Data, Deep Learning und Biometrie befassen. Die chinesische Regierung fördert dieses Projekt  mit umgerechnet 2 Milliarden Euro. KI wird für viele Bereiche immer wichtig werden: smarte Roboter, die mit Menschen zu Hause kommunizieren, intelligente Industrieroboter, die auch gefährliche Arbeiten übernehmen können, oder auch Systeme für smarte Lagerung  und Logistik.

China befindet sich auf dem Weg zu einer digitalen Gesellschaft. Das Land hat sich hierfür seinen eigenen Markt geschaffen, der sich vom Westen bewusst abgrenzt. Die nächsten Jahre werden zeigen, inwieweit sich der Westen im Wettlauf um die Digitalisierung gegenüber China behaupten kann.

6 Linktipps: Kantonesisch lernen auf Youtube

Wer mehr über die kantonesische Sprache erfahren will, findet auf Youtube ein Sammelsurium an interessanten (aber zumeist englischsprachigen) Videos – von witzig aufbereiteten Sprachkursen  bis hin zu kleinen Infotainmentshows. Einige interessante Kanäle bzw. Videos möchte ich Euch heute vorstellen. Viel Spaß beim Lernen!

1. Learn Cantonese with CantoneseClass101.com
CantoneseClass101.com ist ein Kanal, der kostenlose Lernvideos im Abo anbietet. Die Kurztutorials kann man sich aber auch einfach auf Youtube anschauen. Zum Beispiel stellt Olivia jede Woche ein neues Thema vor und erklärt neue Vokabeln mit einfachen, alltagstauglichen Sätzen.

Weekly Cantonese Words with Olivia – Hobbies
https://www.youtube.com/watch?v=GJ5BNZuiV8I

Learn the Top 25 Must-Know Cantonese Phrases!
https://www.youtube.com/watch?v=rnq5LStlZPE

Eine weitere Reihe stellt Begriffe zu bestimmten Themen mit Bildern vor. Bild sehen, Vokabel hören und nachsprechen. Ganz nach dem chinesischen Sprichwort: Einmal sehen ist besser als tausendmal hören. Probiert es aus!

Learn Cantonese with Pictures – Get your fruits!
https://www.youtube.com/watch?v=b9qEgM_dCGA

2. Carlos Douh

Carlos lebt in Hongkong und bringt den Usern die kantonesische Umgangssprache mit schauspielerischen Einlagen und Erklärungen bei. Zusätzlich gibt es englische Untertitel.
https://www.youtube.com/user/carlosdouh

3. LearnCantoneseFast
LearnCantonesefast wird von freehongkong.net angeboten. Ein Sprecher erklärt am Monitor ausführlich die Aussprache und Grammatik.
https://www.youtube.com/watch?v=mUr6t3qKF7k

4. Off The Great Wall
In einem Video werden die Unterschiede zwischen Mandarin und Kantonesisch erklärt.
https://www.youtube.com/watch?v=e73btaVo868

In einem anderen Video geht es  um Cantonese Slang.
https://www.youtube.com/watch?v=GcRzyTLjVoY

5. The WingShantsui Channel

Cantonese Words That Are Actually English
https://www.youtube.com/watch?v=b1fc7NXdZ7g

6. Young Post

Können Chinesen Ausländer, die Kantonesisch sprechen, verstehen? Hier ein lustiges Video zu dieser Frage.
Say what now? Cantonese speakers guess what English speakers are saying in Cantonese
https://www.youtube.com/watch?v=qb5uW5kotNQ

Chinesische Stempel als Signatur

StempelUnterschreiben per Stempel hat seine Vorteile – es geht schnell und ist unaufwendig. Mit roter Farbe und kurzem Druck kann man in Hongkong bleibenden Eindruck und seinen Namen als gültige Unterschrift hinterlassen.  Traditionelle chinesische Bilder und Kalligrafien zeigen ebenfalls rote Namensstempel der Urheber. Die Stempel sind nicht nur dekorativ anzuschauen, sie sind ein wichtiger Teil des Kunstwerks und erfüllen die praktische Funktion einer Signatur. Chinesische Stempel und Siegel gibt es bereits seit 1324 v. Chr.

Selbstverständlich bin auch ich im Besitz eines Namensstempels, den ich vor einigen Tage zufällig in einer Schublade wiederentdeckte. wpid-imag1143-1.jpgPraktischerweise ist die Stemeplfarbe bereits im Plastikgehäuse integriert und man muss nur noch den Stempel platzieren und oben sanft drücken.

Außerdem hängt an meinem Schlüsselbund ein weiterer Stempel, der aussieht wie ein Miniaturfelsen an einer Kette. Vor Jahren hatte ich diesen Schlüsselanhänger geschenkt bekommen – inklusive eines Töpfchens mit roter Farbe, bei deren Verwendung jedoch große Vorsicht geboten ist, da sie extrem haltbar und quasi nicht zu entfernen ist, sollte etwas daneben gehen. Da unterschreibe ich doch lieber mit einem normalen Kugelschreiber.

Hier findet ihr Bespiele von Stempeln: Chinese Stamps and Chops

Fundstück: Chinesische Flagge an der Olympischen Brücke in Berlin

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Während eines Spaziergangs habe ich heute ein besonderes Fundstück im Sonnenlicht entdeckt: Die chinesische Flagge an der Olympischen Brücke in Berlin – durch das Lichtspiel ist sie quasi doppelt (aber seitenverkehrt) zu sehen. Sie wirft nicht nur sprichwörtlich ihre Schatten voraus.

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Die Olympische Brücke in Berlin-Charlottenburg zeigt natürlich nicht nur die chinesische Flagge, sondern auch die Olympische Flagge und weitere Flaggen derjenigen Länder, die an den Olympischen Spielen 1936 beteiligt waren. Die China-Flagge ist auf der Südseite zu sehen.

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Die heutige Brücke ist ein Neubau aus den 1980er Jahren mit künstlerischer Ausgestaltung des Geländers von Bildhauer Helmut Wolff. Durch seine Gestaltung erhält der Betrachter, der durch die Spalten, Sterne, Kreise und Figuren der verschiedenen Fahnen schaut, interessante Ein- und Ausblicke.

 

Wie kann ich mein chinesisches Tierkreiszeichen berechnen?

wpid-imag0234.jpgDas Jahr des Pferdes neigt sich dem Ende entgegen, ihm folgt am 19. Februar das Jahr der Ziege. Das letzte Jahr der Ziege liegt schon zwölf Jahre zurück, denn die chinesischen Tierkreiszeichen wiederholen sich in diesem zeitlichen Rhythmus. Das Ziegen-Jahr begann am 1. Februar 2003 und endete am 21. Januar 2004.
Anders als nach dem Gregorianischen Kalender beginnt das chinesische Neujahr nicht stets am 1. Januar, sondern wird nach dem Mondkalender berechnet.

Zu den chinesischen Tierkreiszeichen zählen folgende (Fabel-)Tiere, deren Reihenfolge festgelegt ist: Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund, Schwein.

Wie finde ich heraus, in welchem chinesischen Tierkreiszeichen ich geboren bin?

Ein Beispiel:
Vom 1. Februar 2003 bis zum 21. Januar 2004 war das Jahr der Ziege.
Peter wurde am 5. Februar 2003 geboren. Er ist eine Ziege.
Kerstin wurde am 1. Januar 2004 geboren. Sie ist auch eine Ziege.
Peter wurde am 22. Januar 2004 geboren. Er ist ein Affe.

Wer wissen will, welches Tierkreiszeichen für sie oder ihn gilt, kann sein Geburtsdatum auf folgenden Portalen eingeben und prüfen:

http://www.chinalink.de/kultur/horoskop/

Nachdem das Geburtsjahr eingegeben wurde, wird das Tierkreiszeichen berechnet. Zusätzlich gibt es hier einen Hinweis, bis zu welchem Datum das Tierkreiszeichen des Vorjahres gilt, denn das chinesische Neujahr richtet sich nach dem Mondkalender. Die Chinesen feiern das Neujahr traditionell zwischen Edem 21. Januar und 21. Februar.

http://kalender-365.de/sternzeichen/

Hier gibt man das vollständige Geburtsdatum ein. Angezeigt wird das chinesische Tierkreiszeichen, das Sternzeichen und sogar das indianische Sternzeichen.

http://www.umrechnung.org/sternzeichen-berechnen/astroligisches-chinesisches-sternzeichen-tierkreis.htm

http://www.sternzeichen.net/chinesisches-horoskop/berechnen/

Hier findet man alle Tierkreiszeichen und Geburtsdaten in tabellarischer Form.

DVD-Tipp: „Awai Cheung – Die QI Formel“ – aktiv und fit durch den Winter

Qigong verleiht EnergieBesonders in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, das Immunsystem zu stärken und fit zu bleiben. Auf seiner neuen DVD „Awai Cheung – QI-Formel“ präsentiert Awai Cheung einfache, aktivierende Qigong-Übungen, die ausgleichend und entspannend wirken. Für kurze Pausen im Büro oder zu Hause als Ausgleich zum vorweihnachtlichen Stress. Nützlich sind die Audiokommentare und die Hinweise zur Vor- und Nachbereitung.

„Qi“ ist die Energie, die der Mensch benötigt, um in Balance zu bleiben. Sie fließt durch sogenannte Meridiane, die Energieleitbahnen im Körper. Nach Auffassung der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ist der Mensch gesund und ausgeglichen, wenn Körper, Seele und Geist im Einklang sind. Dazu muss die Lebensenergie Qi fließen. Ist das Qi blockiert – beispielsweise durch Stress, Ärger, Kummer oder schlechte Ernährung – wird der Mensch krank.

Durch Bewegungs- und Meditationsübungen kann man sein Qi im Körper stärken und damit auch sein körperliches und seelisches Wohlbefinden. Qigong-Übungen helfen also, im Gleichgewicht zu bleiben. Awai Cheung hat die besten Übungen auf seiner neuen DVD zusammengestellt. Er ist Qigong-Experte und arbeitet als selbstständiger Berater für Gesundheitsmanagement in Großunternehmen, Lehrbeauftragter an einer Hochschule und als Buchautor. Sein fachliches Know-how vermittelt er in Form von Erlebnisvorträgen, Workshops und Seminaren im In- und Ausland.

Wer entspannen will, sollte sich die Übungen selbst anschauen, anhören und die eine oder andere Übung gleich mitmachen – oder sich als Weihnachtsgeschenk unter den Tannenbaum legen lassen. Die 70-minütige DVD „Awai Cheung – QI Formel“ ist seit Dezember 2014 auf dem Markt erhältlich.

Kommt gut und gestärkt durch den Winter. Ich wünsche Euch viel Qi!

DVD Awai Cheung QI Formel

Links:
DVD Awai Cheung – QI Formel
www.awaicheung.de

Fundstück: Berliner Buddy Bär in Hongkong

Buddy Bär in Hong Kong

Buddy Bär in Hongkong

 

Buddy Bären sind in erster Linie bunt. Groß, individuell und liebenswert – genauso wie die Stadt, aus der sie stammen: Berlin. Die farbenfrohen Bärenskulpturen stehen für Lebensfreude, Frieden, Toleranz und Völkerverständigung. Ein besonders schönes Exemplar steht in Hongkong.

Kein Buddy Bär (buddy = Kumpel) gleicht dem anderen. Die lebensgroßen, kunstvoll gestalteten Bärenfiguren wurden 2001 von Eva und Klaus Herlitz und dem österreichischen Bildhauer Roman Strobl entworfen. Sie zieren Berlins Straßen und Plätze und heißen die Besucher und Gäste in der Hauptstadt willkommen.

Das Besondere ist nicht nur ihre individuelle Bemalung, sondern auch eine zündende Idee: Durch spezielle Sonderaktionen werden Käufer zu Spenden aufgerufen. Bislang konnten so über zwei Millionen Euro für Kinderholfsorganisationen wie UNICEF gesammelt werden.

United Buddy Bears gehen auf Reisen

Am 15. Mai 2004 kamen die sogenannten „United Buddy Bears“ auf ihrer Welttournee nach
Hong Kong in den Viktoria Park. Rund 140 Buddy Bären, die sich durch landestypische Motive auszeichnen, wurden in einer Open-Air-Ausstellung gezeigt. Jackie Chan, international bekannter chinesischer Schauspieler und UNICEF-Sonderbotschafter, begrüßte zur Eröffnung die geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur. Insgesamt kamen 4,14 Mio. HKD, umgerechnet 447.000 Euro, für UNICEF, die Non-Profit-Organisation „The Community Chest of Hong Kong“ und
die Jackie Chan Charitable Foundation zusammen.

Der Buddy Bär, der heute in Hongkong steht, ist kreisförmig mit Blumen, Kindermotiven und Fahnen aus verschiedenen Ländern bemalt. In Brusthöhe sieht man die Fahne der VR China. Genau gegenüber, also unterhalb des Bärenbauchs, ist die Fahne von Hongkong platziert – mit rotem Hintergrund und der weißen Bauhinien-Blüte in der Mitte.

Die Buddy-Bären sind mehr als ein buntes Stück Berlin zum Anfassen. Sie drücken auch die Sehnsucht der Menschen nach Frieden, Freiheit und Völkerverständigung aus. Das ist eine Botschaft, die von Berlin, der einst geteilten Stadt, um die Welt geht„, so Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, in seinem damaligen Grußwort.

Die erste Ausstellung der 2-Meter-Skulpturen fand in Berlin am Brandenburger Tor statt. Seitdem reisen die Buddy Bären mit ihrer Friedensbotschaft im Gepäck von Kontinent zu Kontinent. Stationen waren unter anderem Tokio (2005), Sidney (2006), Warschau (2008), Jerusalem (2007), Kairo (2007) und Neu-Dehli (2012). Zuletzt konnten Besucher die farbenfrohe Gruppe während der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 an der Copacabana in Rio de Janeiro bestaunen.

Links:

United Buddy Bear Worldtour: http://www.buddy-baer.com/de/united-buddy-bears/world-tour.html

„Brasilien liebt die Buddy-Bären“, Süddeutsche Zeitung: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/berliner-baeren-brasilien-liebt-die-buddy-baeren,10809148,27662798.html

Community Chest of Hong Kong: http://www.commchest.org/en/home/