Bo Sun: Finde dich selbst durch innere Kraft

Als Bo Sun von China nach Deutschland kam, waren seine Hoffnungen geprägt von Freiheit und Wohlstand in einem für ihn kulturell neuen Land. Doch Sprachschwierigkeiten, Leistungsdruck und Heimweh ersetzten den anfänglichen Optimismus. Sein seelisches Gleichgewicht war nicht mehr vorhanden. Er begann daher die Suche nach seinem eigenen Selbst und seinen Wurzeln. In seinem Buch „Finde dich selbst durch innere Kraft“  hat der Experte der chinesischen Medizin seine Gedanken zusammengefasst und lädt seine Leserschaft ein zu einer philosophischen Reise.

 

Viele Menschen kommen in die Situation, sich zu fragen, worin der Sinn des Lebens liegt und wie sie Hindernisse, Herausforderungen und Krisen im Leben bewältigen sollen. All jene will Bo Sun mit seinem Buch ansprechen und begleiten, Harmonie und Zufriedenheit zurückzugewinnen.  In 100 Lebensweisheiten erklärt der Autor seine Erkenntnisse auf dem Weg zu mehr Glück und Lebensfreude. So plädiert er beispielsweise für wahre Freundschaft. Liebe, Verständnis und ein klares Herz:

Unser Herz bleibt meistens in Dunkelheit und macht
unseren Körper schwer. Das passiert, weil wir zu hohe Ansprüche
haben, zu viel erwarten, verlangen und wünschen. Diese Wünsche
sollten wir gar nicht erst annehmen, da wir die Dinge nicht
wirklich brauchen. Außerdem machen sie unser Herz schwer,
dunkel und unklar. Wir müssen lernen, so einfach wie möglich zu
leben und uns gut überlegen, was wir brauchen und was nicht.

Das Buch wird durch kunstvolle Kalligrafien seines Vaters Hai Yun Sun ergänzt. Ein liebevoll gestaltetes, sehr persönliches Werk, das zum Nachdenken anregt und vielleicht auch nicht nur ein Geschenk an sich selbst ist, sondern auch für andere.

Bo Sun: „Finde dich selbst durch innere Kraft, Sun Verlag 2015, 168 Seiten

http://www.sun-verlag.de/buecher/#!

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Workshop von Meister Zhuang JianShen in Wien

ZHUANG JianShen und Awai CheungDie Taiji Schule Bai in Wien hat Meister Zhuang JianShen eingeladen, die 18fache Methode des Lian Gong Shi Ba Fa zu unterrichten. Awai Cheung (rechts im Bild) hatte Gelegenheit, ihn zu treffen.

Meister Zhuang JianShen ist der Sohn von Zhuang Yuanming, der Begründer der „18fachen Übungsmethodik“ und renommierter chinesischer Orthopäde. 2009 wurde dessen Methodik als „Immaterielles Kulturerbe-Schutz-Projekt“ in Shanghai aufgenommen. Zhuangs Patienten litten insbesondere unter Hals-und Schulter- und Kreuzschmerzen. Außerdem entwickelte er eine „Tuina-Plus-Übung-Therapie“, die seine Patienten auch zu Hause ausüben konnten. Dies führte zu einer Reihe von effektiven Übungen, die im Gesundheitswesen angewendet werden.

ZHUANG JianShen und Awai CheungJianShen führt nun die Tradition seines Vaters fort und ist Präsident und Cheftrainer von Shanghai Gesellschaft für 18fache Übungsmethodik. Er übernahm und erweiterte viele Forschungsprojekte und vermittelt sein Wissen heutzutage auch in Übersee.

Qigong-Experte Awai Cheung traf Zhuang JianShen nun kürzlich bei einem Workshop in Österreich. „Als ich vor einigen Jahren in Shanghai beruflich unterwegs war, lehrte Meister Zhuang gerade in Europa. Umso mehr habe ich mich jetzt darüber gefreut, ihn in Wien zu treffen und mit ihm gemeinsam zu üben. Es war eine großartige Begegnung, die von Harmonie und positiver Energie geprägt war. Er ist nicht nur ein Meister seines Fachs, sondern auch eine Persönlichkeit mit besonderer Ausstrahlung und Authentizität“, so Awai Cheung.

Vortrag Haemin Sunim: „Buddha nature is within us“

Urania Berlin und Haemin SunimEntspannung durch Entschleunigung – das Leben mit Achtsamkeit erleben. Der Koreaner und buddhistischer Mönch Haemin Sunim vermittelt die Weisheiten des Zen auf ganz praktische Weise seinen Mitmenschen mit guten Ratschlägen und Analysen der indivuellen Lebenssituationen. Dabei hat er – ganz modern und aufgeschlossen – die sozialen Medien genutzt, um in Kontakt mit anderen zu treten. Er selbst war überrascht, wie viele Menschen ihm ihre persönlichen Probleme offenbarten und nach Lösungsvorschlägen fragten. Heute tourt er durch Deutschland und Österreich, stellt seine Thesen vor und beantwortet die Fragen des Publikums wie beispielsweise in der Berliner Urania. Ich war gestern live dabei.

Bescheiden und die Hände übereinander gelegt sitzt Haemin Sunim auf dem ungepolsterten Stuhl auf der Bühne. Neben ihm der Leiter des Scorpio Verlages Michael Görden, der als Übersetzer fungiert. Es braucht nicht viel – keine Präsentation, keine Bilder, kaum Musik, damit das Publikum aufmerksam bleibt. Haemin erzählt davon, wie man die Buddha Natur erreichen kann. Wesentliche Aspekte sind Achtsamkeit, Entspannung, Verbundenheit mit Menschen und Objekten, die uns positiv überraschen und für einen Moment staunen lassen, wie z.B. ein Sonnenuntergang. Plötzlich bleibt man stehen und ist völlig in der Gegenwart. Fokussiert auf den Moment. „My mind becomes Buddha mind. My mind is relaxed and connected“, sagt Haemin. Die „Buddha-Natur“ habe man bereits, ergänzt er, jeder trage sie bei sich, man verliert sie nicht. Der Weg der Erleuchtung sei demnach nicht am Ende einer Strecke. Es ist eher der Weg nach innen. „Buddha mind is within us.“ Nach seiner Auffassung, ist jenes, das wir erwachen lassen wollen, unsere „true nature“, die wir bereits in uns haben.

Wie kann man die Buddha-Natur erfahren? Wie wird man glücklich? Wie erlernt man Gelassenheit? Beispielsweise mit Dankbarkeit, Mitgefühl, Liebe, Freude, einer neuen positiven Einstellung gegenüber den Dingen und vor allem Langsamkeit. Beispielsweise beim Essen, das man genießen kann, wenn man sich darauf konzentriert. „The attention to the activity makes us happy, not the activity.“ Für Entspannung sorgt auch Humor. Diesen zeigt er immer wieder durch kleine Anekdoten und durch Zen-Witze. Selbstverständlich lässt er auch kurze Übungen zur Achtsamkeit in seinen Vortrag einfließen. Atemübungen, Mantras (ähnlich dem autogenen Training im Westen), die positive Energien verströmen sollen. Das Publikum macht mit und die Ruhe und positive Energie überlagert den Saal.

Im zweiten Teil beantwortet er Fragen aus dem Publikum. Er überlegt eine Weile, findet weise Antworten, die plausibel sind und zum Nachdenken anregen. Wichtig sei es, seinen „mind“ zu ändern, Wut kann man umlenken durch kreative Aktivitäten wie Tanzen oder Singen. Für Probleme muss man Lösungen finden. Kann man die Stuation ändern? Wenn nicht, dann ändere deine Einstellung. Es funktioniert. Seine Gestik ist reduziert, nur einmal holt er weit mit den Armen aus. Er überzeugt durch seine klugen, einfachen Worte, seine Ausstrahlung und Gelassenheit. Was ihn auszeichnet, ist eine Leichtigkeit in seinen Worten, die in ihrer Einfachheit und Klarheit eine Tiefe vermitteln, ohne belehrend zu sein. Haemin spricht wie ein guter Freund, den man um Rat fragt. Der Abend war kurzweilig und aufschlussreich. Ich mache mich mit einem guten Gefühl auf den Weg und der Erkenntnis, dass ich ihnn stets bei mir habe – den inneren Buddha.

Wer Haemin Sunim in Berlin verpasst hat, kann ihn noch am 11. Oktober 2017 um 19 Uhr im Dussmann Kulturkaufhaus sehen. Der Eintritt ist frei.

Demnächst folgt noch eine Rezension des Buchs „Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst“ von Haemin Sunim.

Vortrag Urania Berlin 28.09. 2017: Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst

Stress und Hektik sind bei vielen Berufstätigen an der Tagesordnung. Schnelligkeit, präzises Arbeiten und dabei immer den Erfolg vor Augen – wie kann man trotzallem auch mal innehalten und den mentalen Stopp-Button drücken? Der Südkoreaner Professor Haemin Sunim ist  Meditations- und Zen-Lehrer in New York und widmet sich genau dieser Problematik.

Sunims Weg für ein gelassenes Leben liegt in der Betonung der Achtsamkeit und der Fokussierung auf das Wesentliche wie Glück, Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und Ruhe. Der Mönch vermittelt auf poetische Weise die Aspekte des Buddhismus und des Zen, die sinnvoll in den westlichen Liefestyle integriert werden können, um den Alltagssituationen mit mehr Lebensfreue zu begegnen. Mit seinen asiatische Wurzeln und seinen Erfahrungen in den USA führt er so die unterschiedlichen Lebenswelten zusammen. Ein besonderes Highlight: Haemin Sunim hat mit dem amerikanischen Schauspieler Richard Gere, der bekennender Buddhist ist, ein interessantes Interview zum Buddhismus geführt.

Haemin Sunim, © Jo Sehyen

Am 28. September 2017 ist Sunim live in der Berliner Urania bei seiner Buchvorstellung mit dem Titel „Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst“ (Scorpio Verlag) zu erleben. Der Vortrag findet in englischer Sprache mit Übersetzung statt.

Tickets und weitere Informationen  unter:

http://www.urania.de/die-schoenen-dinge-siehst-du-nur-wenn-du-langsam-gehst

http://scorpio-verlag.de/Buecher/259/DieschnenDingesiehstdunurwenndulangsamgehst.html

„Best of Hong Kong Film“ in Berlin vom 17.-31. August

Babylon Berlin Best of Hong Kong FilmHongkongs Filmindustrie bietet mehr als Martial-Arts-Blockbuster: Das Spektrum chinesischer Kinokunst reicht von Arthouse bis Action. Vom 17.-31. August zeigt nun das Kino Babylon in Berlin knapp 40 Hongkong-Filme aus fünf Jahrzehnten – ein Festival unter dem Motto „Best of Hong Kong Film“.

Sie waren und sind die Helden der Kinoleinwand: Kungfu-Legende Bruce Lee, der Schauspieler, Philosoph und Filmproduzent war,  Jackie Chan, der auf Kantonesisch Sing Lung genannt wird und seit 1994 auch in zahlreichen westlichen Produktionen mitgewirkt hat wie Rumble in the Bronx, Shanghai Noon. Ich selbst bin Fan von ihm, Andy Lau, Chow-Yun-Fat und Sammo Hung und habe natürlich so manchen Martial-Arts-Film gesehen, die ersten mit Bruce Lee.

Das Babylon hat für sein Festival eine bunte Mischung an Action-, Romantik- und Arthouse-Filmen ausgewählt. Cineasten können zwei Wochen lang Produktionen mit asiatischem Flair im Original sehen. Dabei stehen sowohl echte Klassiker als auch neuere Produktionen auf dem Spielplan wie zum Beispiel Drunken Master (1978) und Police Story (1985) mit Jackie Chan, Die Todeskralle schlägt wieder zu (1972) mit Bruce Lee oder The Grandmaster (2013)  und In the mood of love (2000) von Star-Regisseur Wong-Kar-Wai. Alle Filme werden mit – teils englischen – Untertiteln gezeigt. Das Festival im Babylon in Berlin-Mitte verspricht also Kinospaß sowohl für Nostalgiker als auch für Neuentdecker alter und moderner Hongkong-Filme.

Das vollständige Kinoprogramm des Babylon findet ihr unter: http://www.babylonberlin.de/hongkongfilm.htm#FILMLISTE_ALPHABETISCH

Buchtipp: Das TCM-Kochbuch – gesunde Ernährung nach den Fünf Elementen

TCM-KochbuchWer sich nach der Theorie der Fünf Elemente ernährt, bleibt länger gesund, schlank und fit bis ins hohe Alter. Davon überzeugt sind Bo Sun, der chinesische Medizin studiert hat, und Theresia Wilhelms, die in ihrem „TCM-Kochbuch“ Rezepte für ein gesundes und langes Leben vorstellen.

Gemäß der Traditonellen Chinesischen Medizin (TCM) wirken Nahrungsmittel wie „Medizin“: Sie verleihen Energie, beeinflussen das Immunsystem und können sogar gezielt eingesetzt Krankheiten vorbeugen. Das TCM-Kochbuch ist ein gutes Einsteiger-Kochbuch, das die Fünf-Elemente-Küche auf verständliche Weise erklärt und Lust auf gesunde Kost macht. Ergänzt werden die Rezepte mit einer kurzen Einführung in die Ernährungslehre, einer Erklärung der Organuhr und einer hilfreichen Lebensmitteltabelle.  Mit Bo Sun habe ich über sein Konzept einer gesunden Ernährung gesprochen.

Lachende Buddhas, Löwenzahn-Maultaschen

Das TCM-Kochbuch vereint kulinarische Spezialitäten vom Mungbohnen-Pfannkuchen über gedämpfte Löwenzahn-Maultaschen bis zu Energiesuppen und nahrhaften Powerdrinks wie dem sommerlichen TCM-Cocktail ohne Alkohol. Die verwendeten Zutaten werden jeweils einem der Fünf Elemente – Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer – zugeordnet. Was ist das Besondere an der Fünf-Elemente-Ernährung?

Die Zutaten werden nach Energie, Aroma, den fünf Geschmäckern sowie den Jahreszeiten zusammengestellt und zubereitet. Das macht die Speisen ausgewogen, wohltuend und sehr bekömmlich. Die Rezepte sind klar strukturiert und die Balance zwischen gesundem Essen und kulinarischem Schlemmen gehen Hand in Hand. Energie aufzubauen und zu erhalten ist das Ziel einer ganzheitlichen Ernährung nach den fünf Elementen. Die Ernährung ist neben der Atmung die wichtigste Energiequelle, um unsere angeborene Lebensenergie zu pflegen und zu schützen. Das TCM-Kochbuch enthält auch viele vegetarische und vegane Rezepte. Mit der umfangreichen Tabelle zum Nachschlagen über die Wirkungsweise und Eigenschaften vieler Nahrungsmittel bereichert das TCM-Kochbuch jede gesunde Küche.

Sie empfehlen, den Speiseplan nach der jeweiligen Jahreszeit auszurichten. Was sollte man beispielsweise im Sommer oder Winter essen?

Der Gurkensalat mit Glasnudeln erfrischt bei Sommerhitze und stärkt das Yin, und die scharfsaure

Gurkensalat mit Glasnudeln auf Omlett

Gemüsesuppe wärmt bei winterlicher Kälte, stärkt Nieren und Yang. Jedes Rezept schließt mit einer Beschreibung seiner Wirkung ab.

Sie verwenden asiatische Zutaten, aber auch westliche wie Müsli, Spaghetti oder Joghurt. Alle Rezepte haben Sie selbst zusammengestellt und erprobt. Welches ist Ihr Lieblingsgericht?

Mein Lieblingsgericht ist die leckere Klößchensuppe aus Dinkel- und Buchweizenflocken, abgeschmeckt mit frischem Ingwer und Anis. Aber auch die Pfannkuchen mit Möhren-Zucchini-Füllung mit Zimt aromatisiert und der gedämpfte Fisch an der Hirse-Reis-Mischung sind meine Favoriten.

Zu den Autoren: Bo Sun absolvierte das Studium der chinesischen Medizin und lernte den Beruf des Kochs. Theresia Wilhelms ist Heilpraktikerin und studierte in Deutschland und China chinesische Medizin mit Puls- und Zungendiagnose, Akupunktur und Ernährungslehre.

Fotos: Sun Verlag

Bo Sun / Theresia Wilhelms: Das TCM-Kochbuch, Sun Verlag, 2017, 4. Auflage, 168 Seiten

www.sun-verlag.de

Kulturtipps: Ausstellungen zu China in Berlin

China in Berlin:  Außer den niedlichen Pandabären im Zoo und den chinesischen Gärten auf der Internationalen Gartenausstellung hat Berlin in diesem Sommer noch andere kulturelle Highlights zu bieten. Berliner Museen und Institutionen zeigen derzeit und in den kommenden Monaten viele interessante Ausstellungen rund um das Reich der Mitte. Eine gute Alternative, wenn es in der Stadt wieder wie aus Kübeln regnet. Hier eine Übersicht:

Ausstellungen zu China in Berlin

  • bis 27. Juli 2017
    Konfuzius Institut Berlin

    „Carl Arendt (1838-1902) und die Entwicklung der Chinawissenschaft“
    Die Ausstellung präsentiert Leben und Wirken Carl Arendts, des ersten Professors für Chinesisch am Seminar für Orientalische Sprachen an der Berliner Universität. Arendt spielte eine entscheidende  Rolle in der deutschen Kolonialpolitik in China und im Prozess der Professionalisierung der Sinologie. Beispielhaft wird die Verflechtung von Kolonial- und Wissensgeschichte aufgezeigt.
    Wo: Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin
    Galerieraum 117/118
    Goßlerstraße 2-4, 14195 Berlin
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  • 6. Juli bis 3. Dezember 2017
    Neues Museum
    Sonderausstellung „China und Ägypten. Wiegen der Welt“

    Eine Sonderausstellung des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Shanghai Museum. Erstmals werden im Neuen Museum altägyptische und altchinesi-sche Exponate gemeinsam präsentiert.
    Wo: Neues Museum, Bodestraße, 10178 Berlin
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  • 13. Juli bis 30. August 2017
    Chinesisches Kulturzentrum Berlin
    Ausstellung „Das schöne Grasland, meine Heimat – Graphikkunst aus Horqin (Innere Mongolei)“
    Wo: Klingelhöferstraße 21, 10785 Berlin
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  • 22. Juli bis 31. August 2017
    Aedes Architekturforum
    Ausstellung „Jetzt und Hier – Chengdu – Liu Jiakun: Ausgewählte Arbeiten“

    Mit einem Fokus auf die soziale Realität und unter Berücksichtigung des lokalen Kontexts und Handwerks überträgt das Werk Liu Jiakuns in einzigartiger Weise traditionelle chinesische Haltung in eine zeitgemäße Architektursprache.Wo: Aedes Architekturforum
    Wo: Aedes Architekturforum, Christinenstr. 18–19, 10119 Berlin
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  • 29. September2017 bis 07. Januar 2018
    Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin
    „Wechselblicke. Zwischen China und Europa 1669-1907“
    China und Europa verbindet eine lange Tradition des wechselseitigen Kulturaustauschs. Besonders intensiv war dieser Austausch während der Qing-Dynastie (1644-1911), die als eine der kulturellen und politischen Hochphasen der chinesischen Geschichte gilt. Den Facettenreichtum dieser gegenseitigen Faszination veranschaulicht die Ausstellung anhand von Exponaten aus dem Zeitraum von 1669 bis 1907.
    Wo: Kunstbibliothek, Mattäikirchplatz 6, 10785 Berlin
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  • bis 03. November 2017
    TU Berlin
    CCTV – China von oben: Frank Palmer fotografiert Wanderarbeiter beim Stahlbau in China
    Das Center for Cultural Studies on Science and Technology in China (CC) der TU Berlin präsentiert die Ausstellung „CCTV – China von oben“ des deutschen Fotografen Frank P. Palmer, der seit über 20 Jahren in China lebt. Über einen Zeitraum von ca. fünf Jahren hat er chinesische Wanderarbeiter beim Bau des China Central Television Headquarters (CCTV) in Peking aus unmittelbarer Nähe dokumentiert.
    Wo: TU Berlin, Center for Cultural Studies on Science and Technology in China (China Center), Marchstr. 23, 10587 Berlin, Raum MAR 2.032-2.035
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  • ab dem 23. November 2017
    Konfuzius Institut Berlin
    Ausstellung „Der Traum vom Glück“
    Überall auf der Welt träumen die Menschen vom Glück. Die Ausstellung fragt nach dem Ursprung der Glückssymbolik in China und erläutert ihre Bedeutung an zahlreichen Beispielen und Objekten. Untersucht werden z.B. die Farbe Rot, chinesische Glückszahlen, der Herkunft der Glückskekse und der Gleichklang von chinesischen Wörtern und Begriffen.
    Ausstellung
    Wo: Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin, Galerieraum 117/118,
    Goßlerstraße 2-4, 14195 Berlin
    mehr Infos

Für aktuelle Änderungen bitte die Webseite der jeweiligen Veranstalter besuchen.

Gerd Kaminski: Von roten Schleiern und bunten Eiern – Chinesische Lebensbräuche

Bacopa Verlag Kaminski Buch Was hat es auf sich mit der Jadefee? Warum feiern die Chinesen die hundert Tage nach der Geburt und warum trugen Bräute sogenannte Frühlingsbilder unter ihrem Gewand? Chinesische Bräuche unterscheiden sich in so manchen Aspekten von denen der westlichen Hemisphäre. Bei der Hochzeit lamentiert beispielsweise die Braut, wenn der Bräutigam sie in Empfang nimmt, bunte Eier gehören zu den Geburtsritualen und das Fabelwesen Qilin (und nicht der Storch) bringt die Kinder auf seinem Rücken auf die Welt. Wer sich mit den noch heute lebendigen Traditionen und den Märchen und Legenden Chinas vertraut machen will, dem sei das neue Buch von Prof. Dr. Gerd Kaminski „Von roten Schleiern und bunten Eiern“, Bacopa Verlag, ans Herz gelegt.

Kaminski erklärt die Rituale und deren Ursprünge, spannt einen Bogen von der Vergangenheit über die Kulturrevolution bis heute. Laut Verlag ist es das erste Buch in deutscher Sprache, das sich in dieser umfassenden Form mit chinesischer Volkskunde befasst. Empfehlenswert nicht nur für Ethnologen, sondern alle, die sich für chinesisches Brauchtum auch aus wissenschaftlicher Sicht interessieren. Der Autor ist Österreicher und studierte Rechtswissenschaft und chinesische Sprache an der Universität Wien. 1971 gründete er das Österreichische Institut für China- und Südostasienforschung sowie die Österreichisch-Chinesische Gesellschaft.

Gerd Kaminski: Von roten Schleiern und bunten Eiern. Chinesische Lebensbräuche, Juni 2017, Bacopa Verlag, Link: https://www.bacopa.at/page/md3000003_71360.html