Das harmonische Prinzip – Yin und Yang

Das Tai Chi - Symbol für Yin und Yang

Ursprünglich bezeichnete YANG die sonnige Südseite eines Berges, Yin die kühle Nordseite des Berges. Yang repräsentiert daher alle Eigenschaften des Sommers: Helligkeit, Wärme, Bewegung, Aktivität, das aufwärts Strebende.

YANG

Mann

Sonne

Himmel

Sommer

Bewegung

Außen

Schnelligkeit

Aktivität

Ausatmen

Weiß

YIN steht hingegen für alle Erscheinungen, die man mit der winterlichen Jahreszeit assoziiert: Kälte, Dunkelheit, Passivität, das Absteigende, Innere, das in sich Ruhende.

YIN

Frau

Mond

Erde

Winter

Ruhe

Innen

Langsamkeit

Passivität

Einatmen

Schwarz

Yin und Yang sind gegensätzliche Pole, die sich anziehen, aufeinander einwirken und gegenseitig kontrollieren.

Yin und Yang sind keine festen Zustandsformen, wie oftmals angenommen wird. Sie befinden sich in ständiger Transformation und beeinflussen sich wechselseitig. Nichts bleibt bestehen, wie es scheint.  Wie der Mond, der sein Erscheinungsbild zwischen Vollmond und Neumond stetig ändert, so befinden sich Yin und Yang im fließenden Miteinander. Daher gibt es auch kein absolutes Yang oder Yin, denn jedem Yang wohnt auch ein Anteil Yin inne und in jedem Yin ist auch ein Anteil Yang vorhanden.

Der menschliche Organismus im Gleichgewicht

Yin-Yang-Elemente werden auch dem menschlichen Organismus zugeordnet. Nach chinesischer Vorstellung verfügt die obere Hälfte des Körpers über mehr Yang, die untere über mehr Yin. Die vorderen Partien des Menschen entsprechen dem schwächeren Yin, die Rückseite dem stärkeren Yang. Auch die inneren Organe werden in Yin- und Yang-Organe unterteilt:

Yang-Organe: Magen, Darm, Blase, Gallenblase

Yin-Organe: Herz, Leber, Milz, Lunge, Nieren

Durch Mangel oder Überschuss von Yin oder Yang im menschlichen Körper können Krankheiten entstehen. Um gesund zu bleiben, müssen Yin und Yang in Einklang gebracht werden, die Balance ist die Voraussetzung für einen funktionierenden Organismus. Im täglichen Leben brauchen wir daher ausreichend Entspannung und Gelassenheit, aber auch Antrieb und Bewegung.

„Bewegung überwindet die Kälte.
Stille überwindet die Hitze.
Reinheit und Stille sind der Welt Richtmaß.“ Laotse

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